Aus dem Geschäftsleben

Bäckerei Rittscher zählt zu den besten in Deutschland

von Gerald Henseler

Bäckermeister Gerald Rittscher freut sich über die Auszeichnung für Rittschers Backhus. Das Magazin Feinschmecker hat die Bäckerei aus Todesfelde zu den 500 besten in Deutschland gewählt. Foto: ohe

Todesfelde (ohe). Zum zweiten Mal nahm das Fachmagazin Feinschmecker die Bäckerei Rittschers Backhus in Todesfelde in seine Liste der besten Bäckereien Deutschlands auf. Rund 10.500 Bäckereien gibt es in Deutschland. Wer da zu den besten 500 zählt, macht alles richtig. Bäckermeister Gerald Rittscher ist stolz auf die Auszeichnung und hat sie in die Schaufenster der Dorfbäckerei in Todesfelde sowie deren Filialen gehängt. „Möglich ist dieser Erfolg nur mit einem guten Team“, sagt Rittscher. 17 Mitarbeiter beschäftigt das Familienunternehmen, sechs von ihnen arbeiten in der Backstube.

Kunden hatten die Bäckerei der Redaktion des Fachmagazins vorgeschlagen. Inkognito besuchten dann Juroren die Bäckereien. Positiv aufgefallen sind denen unter anderem die Heißen-Wecken. „Die gibt es so nur bei uns“, sagt Gerald Rittscher. Der Bäckermeister setzt auf gute traditionelle Handwerksarbeit. „Für die Bekömmlichkeit und den Geschmack des Brotes ist die Sauerteigknete das A und O“, sagt Rittscher. Da hat jeder Betrieb seine eigene Methode. Das Brot aus Todesfelde schmeckt den Segebergern. Viele kommen extra deshalb in die Dorfbäckerei.

1948 übernahm Gerald Rittschers Großvater den Bäckereibetrieb in Todesfelde. Er kam aus dem zerbombten Kiel nach Todesfelde. Die Bäckerei wurde bereits 1906 zusammen mit der Kirche in Todesfelde gebaut.

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