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Muslimische Gemeinde bittet zu Tisch

Zwei Apfelbäume für die Unterkunft und leckeres Essen für alle

Bashir Uddin und weitere Mitglieder der Ahamadiyya Muslim Jamaat Gemeinde bereiteten die Speisen für das „Ahmadiyya-Langar“ zu. Fotos: ohe

Schackendorf (ohe). Die Kirschbäume, die Hausmeister Manfred Nowak vor der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Schackendorf pflanzte, sind leider eingegangen.  Jetzt hofft er auf mehr Erfolg. Die Ahamadiyya Muslim Jamaat spendierte der Gemeinschaftsunterkunft zwei Apfelbäume. Manfred Nowak grub sie ein und suchte dafür ein Plätzchen am Feldrand aus.
Majis Ansarullah Deutschland nennt sich eine Gruppe älterer Männer der muslimischen Gemeinde. Sie  spendierte nicht nur die Bäume, sondern lud alle Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft und Gäste zu einem gemeinsamen Essen ein. Bashir Uddin, der Leiter der Ahamadiyya Muslim Jamaat auf Landesebene und Malik Daud Khokhar, Sprecher der Segeberger Gruppe, bereiteten die Speisen für 120 Gäste in der Küche der Schackendorfer Unterkunft zu. „Heute gibt es Hähnchenschenkel, mit Pommes Frites und Salat“, erklärte Malik Imran Khokhar. Meist bekochen die Gemeindemitglieder ihre Gäste mit  Spezialitäten aus ihrer pakastanischen Heimat. Dieses Mal wollten sie etwas anders auf den Tisch bringen.
Ahmadiyya-Langar nennen die Muslime dieses „Essen für alle“. In Pakistan gibt es in größeren Städten  Einrichtungen , die täglich Ahmadiyya-Langar anbieten. Zum vierten Mal luden die Mitglieder der muslimischen Gemeinde die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in diesem Jahr zu dem Essen ein.

Helfer für Neujahrsputz gesucht
Seit 1999 säubern Mitglieder der Ahamadiyya Muslim Jamaat Gemeinde nach dem Silves­tertag die Straßen. Wir haben in Garbek damit angefangen. Seit vielen Jahren sind wir jetzt in Bad Segeberg aktiv“, sagt Malik Daud Khokhar. Die Stadt Bad Segeberg stellt den Gemeindemitgliedern dafür Besen, Schaufeln und anderes Gerät zur Verfügung. „Um 7 Uhr können wir das Werkzeug abholen. Danach beginnen wir mit dem Neujahrsputz“, sagt Khokhar. Wer dabei helfen möchte, sollte sich unter der Rufnummer 0176/45768407 bei ihm melden. „Im Anschluss laden wir alle Helfer zum Frühstück ein“, sagt Khokhar

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