Aktuelles
Winter kann kommen

WZV ist mit ausreichend Streusalz gerüstet für den Winterdienst

von Marika Engeland

Jan Lawerentz (WZV-Bereichsleiter Kommunale Dienste, li.) und Martin Utsch (WZV-Einsatzleiter) sind rechtzeitig gewappnet für den Winterdienst.

Bad Segeberg (em). Die Verwaltungsgemeinschaft Bauhof, die auf dem Betriebshofgelände des Wege-Zweckverbandes (WZV)  beheimatet ist, ist gerüs­tet für den Winterdienst. Die neue, moderne Salzhalle ist bereits mit Streusalz gefüllt, die Schneefräse jederzeit einsatzbereit und auch die Fahrer stehen in Abrufbereitschaft.
Ein milder und bis auf zwei Tage schneefreier Winter mit dennoch 24 Einsatztagen, wegen überfrierender Nässe am Morgen, so lautet die Bilanz des Winters 2015/2016 von Martin Utsch, Einsatzleiter Kommunalen Diens­te beim WZV. Für ihn und seine rund 36 Winterdienst-Kollegen sind die milden Winter immer die Besten. „Genau voraussagen lässt sich der Winter aber leider nicht und darum bleibt uns nichts anderes übrig, als gut gerüstet zu sein, wenn es soweit ist“, weiß Martin Utsch, der mit seiner Mannschaft jederzeit einsatzbereit ist.
2.000 Tonnen Streusalz
in der Salzhalle
In der modernen Salzhalle auf dem WZV-Betriebshof, der auch die Verwaltungsgemeinschaft Bauhof beheimatet, lagern bereits 2.000 Tonnen Streusalz und ein Laugentank. Das Befüllen der Fahrzeuge ist durch den Neubau mit der tieferliegenden Laderampe und einer Laugentankstelle sehr viel komfortabler und effizienter geworden. Die Fahrzeuge sind dadurch schneller wieder im Einsatz.
560 Kilometer Straße
vom Eis befreien
„Immerhin müssen, wenn nötig, 560 Kilometer Straße von Schnee und Eis befreit werden, wovon 420 Kilometer Kreisstraßen und der Rest Gemeindestraßen sind“, so Jan Lawerentz, Bereichsleiter Kommunale Dienste beim WZV. Dazu ist der Kreis in zwölf Bezirke eingeteilt. Sie werden mit zwölf Fahrzeugen angesteuert, die je nach Wetterlage, mit einem oder zwei Fahrern besetzt sind. „Außerdem müssen Ersatzfahrer zur Verfügung stehen“, erläutert Utsch die logistischen Abläufe, „Früh morgens um vier Uhr ist Lagebesprechung, dann wird je nach Wetterbericht entschieden, ob die Fahrzeuge ausrücken müssen. Bei extremer Wetterlage sind diese dann von 4 Uhr bis 19 Uhr im Einsatz.“

Diesen Beitrag teilen:

Zurück