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Wibo-Lounge ist ein Ort zum Entspannen

von Marika Engeland

Betreuer Hanno Alsen hielt auf dem Dach der Loung den Richtspruch. Viele Jugendliche haben in den sechs Bautagen kräftig mit angepackt. Fotos: me

Wittenborn (me). Die Arbeit ist vollbracht und sie hat sich gelohnt: Die neue Lounge des Wittenborner Zeltplatzes wurde fertiggestellt. Sechs Tage lang hatten 23 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, im Rahmen der erstmaligen Aktion „Work n’ Wibo“, an dem neuen Ort zum Entspannen gearbeitet.
Die Idee zu dem Bau der Lounge hatten die Zeltlagerkinder aus den Sommerferien des vergangenen Jahres. Doch auch viele der „alten Wibo-Hasen“, wie ehemalige Zeltlagerteilnehmer liebevoll genannt werden, hatten den Wunsch nach einer solchen Aktion geäußert.
In drei Work-Shop-Gruppen, die morgens und abends stattgefunden haben, hämmerten und sägten die Jugendlichen die Lounge zusammen, bauten verschiedene Möbel aus Paletten oder nähten aus beispielsweise alten Segeltüchern Sitzkissen und andere Dekorationen. Es sei besonders schön gewesen, beobachten zu können, dass sich jeder mal in jedem Work-Shop eingebracht hat, erzählt Wibo-Leiterin Bente Wohler. So haben Jungs auch mal an der Nähmaschine gesessen und Mädchen an der Säge. Handwerkliche Unterstützung bekamen die fleißigen Jugendlichen von zehn Betreuern, von denen einige Erfahrung im Handwerk haben. Wichtig war den Teilnehmern, dass ausschließlich alte Dinge benutzt worden sind, so wie die erwähnten alten Segeltücher.
Möglich gemacht wurde der Bau der  Lounge durch Geld- und Sachspenden von Unternehmen, welche unter anderem die Paletten oder Schrauben stifteten. Finanzielle Unterstützung kam von der „AktivRegion Alsterland“ mit 1.500 Euro und der „AktivRegion Holsteins Herz“, die 500 Euro spendete.
Für weitere Camp-Angebote im Sommer, wie die „Sommermelodie“ oder eine Kanufreizeit, sind noch Plätze frei.

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