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Polizei stellte Verkehrssicherheitsbericht vor

Weniger Unfälle auf Segebergs Straßen

von Gerald Henseler

Die Corona-Pandemie hat einen positiven Einfluss auf die Verkehrssicherheit. Die Verkehrsunfälle gingen 2020 deutlich zurück. Grafik: polizei

Bad Segeberg (ohe). Die Corona-Pandemie hat auch positive Auswirkungen. Das stellt die Polizeidirektion Bad Segeberg in ihrem Verkehrssicherheitsbericht für das Jahr 2020 fest. Obwohl die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge stieg und mehr  Zweiradfahrer auf den Straßen unterwegs waren, gingen die Unfallzahlen zurück. 2.420 Verkehrsunfälle registrierte die Polizeidirektion Bad Segeberg im vergangenen Jahr. Das sind 15,5 Prozent weniger als 2019.

Vorfahrtsmissachtung sowie Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren sind hauptursächlich für das Zustandekommen von Verkehrsunfällen. Der Anteil der Vorfahrtsverletzungen ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals um fünf Prozent  gestiegen Auf Rang drei der Hauptunfallursachen liegt die fehlerhafte Straßennutzung. Hierunter fallen unter anderem Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot oder die entgegengesetzte Nutzung von Radwegen. Der Anstieg dieser Unfallursache lag bei 2,7 Prozent. Nicht angepasste Geschwindigkeit nimmt Platz fünf ein, ist aber bei vielen Verkehrsunfällen als Mitursache anzunehmen.

Einen Anstieg der Verkehrsunfälle stellten die Polizisten bei den Motorradfahrern fest. Bei den Fahrern von  E-Bikes setzte sich der sprunghafte Anstieg aus dem Vorjahr fort.

„Die Polizei freut sich über diese Entwicklung und wird auch im Jahr 2021 wieder die verfügbaren Ressourcen der Verkehrsüberwachung nutzen, um ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten“, erklärt der leitenden Polizeidirektor Andreas Görs.

Dabei werden Geschwindigkeitsüberwachungen, die Insassensicherheit und die Ablenkung durch technische Geräte wieder eine besondere Betrachtung finden.

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