Aktuelles
Geflüchtete Kinder mögen deutsche Weihnachten

Weihnachtsbasteln in der Gemeinschaftsunterkunft

Madlen, Aylin und Kathrin (v.li.) malten Tannenbäume und bas­telten Weihnachtsmänner. Foto: ohe
Bad Segeberg (ohe). Wie die Deutschen Weihnachten feiern, dass wissen Madlen (13), Aylin (4) und Kathrin (11) von ihrem Onkel. „Der ist schon seit sieben Jahren in Deutschland und hat meiner Schwester und mir auch die Namen gegeben“, sagt Madlen. Die beiden Schwestern und ihr Cousin stammen aus dem Irak. Dort gibt es keine Schneemänner oder geschmückte Tannenbäume. Doch den Kindern gefällt das.
Rentiere, besonders den Rudolph mit der roten Nase, kennt Mohammed nur aus dem Fernsehen. Jetzt hat er ein selbstgebas­teltes Rentier auf seinem Nachtisch stehen und der Schneemann aus Papptellern hängt daneben.
Celine Akcay hatte die Idee zu dem Bastelnachmittag mit Kindern der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Schacken­dorf.  Sie leistet ihren Bundesfreiwilligendienst beim Kreis Segeberg. „Ich habe Bastelideen gesammelt und die Materialien besorgt“, erklärt Celine Akcay. Auf christliche Symbolik verzichtete sie bei den Bastel- und Malmotiven.
Zur Zeit leben 30 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 17 Jahren in der Gemeinschaftsunterkunft. An der Bastelaktion beteiligten sich vor allem die jüngeren Kinder mit ihren Müttern und Vätern.

Diesen Beitrag teilen:

Zurück