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Wankendorf soll eine neue Rettungswache bekommen

von Gerald Henseler

Wankendorf soll eine neue Rettungswache bekommen. Hier neben der Feuerwache könnte sie gebaut werden. Foto: ohe

Wankendorf (ohe). Von der Meldung eines Notfalls bis zum Eintreffen der Helfer sollen nicht mehr als zwölf Minuten vergehen. Die Vorgabe sollen die Rettungskräfte nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch bei Nacht und Nebel einhalten. Aktuell unterstützen Rettungsdienste aus dem Kreis Segeberg und der Stadt Neumünster ihre Kollegen aus dem Kreis Plön im Amtsbereich Bokhorst-Wankendorf.

Das soll sich ändern. Der Kreis Plön will die Zuständigkeitsbereiche neu zuschneiden. Künftig soll es sechs Rettungswachen im Kreisgebiet geben: Preetz, Plön, Lütjenburg, Probsteierhagen, Wankendorf und Seekrug. Der Stützpunkt Ascheberg fällt weg. Das Gebiet soll in Zukunft von Plön aus angefahren werden.

Die Rettungswache soll in Wankendorf neu gebaut werden. Möglich wäre dies am Kirchtor neben der Feuerwache. Das Grundstück hat die Gemeinde Wankendorf kürzlich erworben.

Die Rettungswache Wankendorf soll zunächst mit einem Fahrzeug ausgestattet werden. Damit der Wagen rund um die Uhr einsatzbereit ist, sind 9,6 Vollzeitstellen nötig.. Gutachter rechnen mit etwa 790 Einsätzen jährlich. Die Gemeinden Nehmten, Belau, Kalübbe, Nettel–see, Rendswühren, Ruhwinkel, Schillsdorf, Wankendorf, Löptin und Stolpe werden derzeit in einer Kooperation mit dem Kreis Segeberg angefahren. Das soll nach Inbetriebnahme der neuen Rettungswache nicht mehr nötig sein. In diesem Jahr ist mit Fertigstellung der neuen Wache noch nicht zu rechnen.

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