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Viele Geschichten um die Segeberger Straßennamen

von Dirk Marquardt

Die Geschichtswerkstatt der Volkshochschule Bad Segeberg mit (v.li.) Axel Winkler, Hans-Werner Baurycza, Dr. Christopher Schumacher, Peter Zastrow und Dr. Ulrich Altner hat die Ausstellung zu den Segeberger Straßennamen im Rathaus eröffnet.Foto: mq

Bad Segeberg (mq). Viele Geschichten gibt es rund um die Bad Segeberger Straßennamen – gesammelt in einem Buch, das die Geschichtswerkstatt der Volkshochschule Bad Segeberg im vergangenen Jahr herausgegeben hat. 175 Straßen werden darin vorgestellt. In der jetzt eröffneten Ausstellung im Rathaus in der Lübecker Straße 9 werden einige Straßen ausführlicher beschrieben. Eine kostenlose Broschüre liefert weitere Informationen.
Noch bis Ende der 1940er Jahre hatte Bad Segeberg weniger als 50 Straßen. „Von den 1960-er bis Mitte der 1970-er Jahre ist die Stadt regelrecht explodiert“, sagt Peter Zastrow, der die Ausstellung gemeinsam mit Axel Winkler, Hans-Werner Baurycza und Dr. Ulrich Altner gestaltet hat. Rund 50 Straßen werden auf den Schautafeln dargestellt, ihre Geschichte aufbereitet und Besonderheiten herausgehoben.
So erhielt die Kurhausstraße erst 1929 ihren Namen, hieß zuvor Kieler Straße – obwohl das Kurhaus schon 1885 eröffnet und 1968 abgerissen wurde. Auch die Burgfeldstraße war früher länger, führte als Kirchweg aus Högersdorf bis zur Marienkirche. Ursprünglich geht der Name auf die Flurbezeichung Burfeld (Bauernfeld) zurück. Weil falsch ins Hochdeutsche übersetzt wurde, entstand daraus die Burgfeldstraße.
Der untere Teil wurde später vom Bahnübergang bis zu Gummi Hamann zur Bahnhofstraße.
Viele Baugebiete bis zum jüngsten Gründer-Viertel werden vorgestellt. Dort gibt es erstmals Straßen, die nach Bad Segebergs Gründungsvätern benannt wurden.
Ausstellung
Die Segeberger Straßennamen
Rathaus, Lübecker Straße 9
zu sehen mo., di. und mi. von
8 bis 16 Uhr, do. von 8 bis 17 Uhr und fr. 8 bis 12 Uhr
VHS-Geschichtswerkstatt

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