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Taschendiebstahl – Zahlen gehen in Bad Segeberg trotz Corona nach oben

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Ein Griff und das Portmonee ist weg. Die Polizei warnt insbesondere ältere Menschen vor Taschendieben. In den letzten Wochen sind die Fallzahlen in Bad Segeberg gestiegen.Foto: www.polizei-beratung.de

Bad Segeberg (em). Gelegenheit macht (Taschen-)Diebe –  das belegen die aktuellen Zahlen der Taschendiebstähle zum Nachteil älterer Menschen für den Bad Segeberger Innenstadtbereich. Trotz Corona gehen die Zahlen deutlich nach oben.

Corona hatte dafür gesorgt, dass viele Läden über mehrere Wochen geschlossen waren, keine Großveranstaltungen stattfanden und insgesamt deutlich weniger los war in Bad Segeberg. Schlechte Zeiten also eigentlich für Taschendiebe, die sich gerne im Gedränge aufhalten, wo Körperberührungen oder kleine Rempeleien nicht weiter auffallen. Dennoch sind die Zahlen in den letzten Wochen angestiegen.

Um nicht bestohlen zu werden, empfiehlt die Polizei, wachsam zu sein. Man sollte keine großen Bargeldbeträge mitnehmen und Portmonee, Kreditkarten und persönliche Papiere möglichst in verschlossenen Innentaschen aufbewahren. Handtaschen sollten grundsätzlich verschlossen am Körper getragen werden. Taschendiebe gehen oftmals im Team vor. Nach dem Motto: Einer lenkt ab, der andere greift zu.

Da es sich bei Taschendiebstählen in Supermärkten um ein andauerndes Problem handelt, gibt die Polizei insbesondere älteren Mitmenschen folgende Tipps:

•  Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen:     Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.

•  Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in  verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

•  Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der  Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.

•  Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

•  Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.

•   Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an  Stuhllehnen oder Einkaufswagen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.

Diese und weitere Informationen auch zu anderen Themen gibt‘s im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Zudem können sich besorgte Bürger bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit dem Phänomen an jede örtliche Polizeidienststelle oder gleichermaßen an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg am Standort Pinneberg (Telefon 0  41  01 / 20  20) wenden. Dort erhalten vermeintliche Opfer entsprechende Hinweise.

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