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Tagungspreis für Segeberger Herzchirurgin

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Die Segeberger Assistenzärztin Sina Stock der Klinik für Herzchirurgie hat eine Auszeichnung erhalten.

Bad Segeberg (em). Auf der 10. Fokustagung Herz der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) in Wiesbaden ist Herzchirurgin Sina Stock mit dem Tagunsgpreis ausgezeichnet worden. 

Die 30-Jährige Assistenzärztin in der Klinik für Herzchirurgie des Herzzentrums der Segeberger Kliniken konnte in ihrer Arbeit zeigen, dass Patienten nach einer sehr seltenen Erholung des Herzens durch den Einsatz eines linksventrikulären Unterstützungssystems (bekannt auch als Kunstherz) eine aufwendige Operation am offenen Herzen erspart bleiben kann. Denn im Normalfall muss das ganze Pumpensystem aufwendig und für den Patienten risikoreich wieder ausgebaut werden, wenn der Patient eine Herztransplantation bekommt oder nicht mehr therapiebedürftig ist. „Wir haben in unserer Arbeit gezeigt, dass auch eine interventionelle Lösung möglich ist, die mit wenig operativem Aufwand für den Patienten sehr schonend bewältigt werden kann“, sagt die Assistenzärztin.

Hierbei wird die Ausflussprothese des „Kunstherz“ zur Aorta interventionell mit einem Gefäßplug verschlossen. Das „Kunstherz“ kann im Anschluss im Körper verbleiben und lediglich das nach außen führende Kabel muss entfernt werden. Dieses Verfahren wurde bei zwei Patienten erfolgreich durchgeführt. Die Daten wurden dann mit weiteren Patienten verglichen, die mit der risikoreichen Operation versorgt worden waren.

Der Tagungspreis ist mit einer Summe von 1.000 Euro dotiert und wird bundesweit vergeben.

 

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