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SVT im Duell mit dem VfB Lübeck: Noch ein Spiel bis zum Finale

von Dirk Marquardt

Fußball-Oberligist SV Todesfelde steht zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale des Schleswig-Holstein-Pokals. Gegner ist am Tag der deutschen Einheit der VfB Lübeck.

Todesfelde (mq). Dem Traum von der Teilnahme am DFB-Pokal  kann der SV Todesfelde am Tag deutschen Einheit einen Schritt näher kommen. Nur noch ein Sieg und der Fußball-Oberligist steht im Finale des SHFV-Lotto-Pokals. Doch der Gegner ist am Mittwoch, 3. Oktober, kein Geringerer als der VfB Lübeck. Anpfiff gegen das Regionalliga-Spitzenteam ist im Todesfelder Joda-Sportpark um 14 Uhr.
Schon im vergangenen Jahr stand die Mannschaft von Trainer Sven Tramm in der Vorschlussrunde, unterlag dem späteren Sieger SC Weiche-Flensburg klar mit 0:4. Und erneut ist die Hürde in einer Woche enorm hoch – aber sportlich nicht unmöglich. „Der VfB Lübeck ist ein starker Gegner“, sagt Thomas Steenbock. Das hat auch SVT-Trainer Sven Tramm festgestellt, der den Regionalligazweiten schon zwei Mal beobachtet hat.
Neuzugang Henrik Sirmais kann seiner Mannschaft bei einer Pokalsensation leider nicht helfen. Der langjährige Spieler des VfB Lübeck hat sich in den ersten Spielen als die erhoffte Verstärkung für den SVT erwiesen, fällt aber mit einer Muskelverletzung noch monatelang aus. „Das wäre ein tolles Spiel für ihn gewesen“, bedauert Thomas Steenbock, dass Sirmais nicht dabei sein kann. Der Vorsitzende des Fußball-Fördervereins freut sich jedoch darüber, dass die Todesfelder in dieser Saison trotz des Fehlens des Leistungsträgers eine starke Rolle in der Oberliga spielen. „Der Ausfall von Sirmais wird dadurch kompensiert, dass gerade die jungen Spieler überzeugen“, sagt Steenbock.
Derzeit liegt der SV Todesfelde in der Oberliga auf Platz zwei, tritt am Sonnabend zum Spitzenspiel beim Tabellenführer NTSV Strand 08 an. Zudem fehlen nicht mehr viele Punkte und der SVT qualifiziert sich erneut für das Hallenmasters in Kiel.
In den ersten beiden Pokalrunden besiegten die Blau-Gelben den Vorjahresfinalisten Husumer SV mit 4:3 und Inter Türkspor Kiel  mit 2:0 Der VfB Lübeck gewann gegen den TSV Bordesholm mit 2:0 und schlug Strand 08 mit 2:1. Im zweiten Halbfinale stehen sich der SV Preußen Reinfeld und SC Weiche-Flensburg gegenüber. Die Sieger bestreiten das Endspiel, das bundesweit  live in der ARD übertragen wird.

Karten im Vorverkauf bei Basses Blatt

Bad Segeberg (mq). Für das Pokalspiel gegen denVfB Lübeck erwartet der SV Todesfelde am Mittwoch, 3. Oktober, um 14 Uhr viele Zuschauer. Wer sich sein Ticket schon im Vorverkauf sichern möchte, erhält Eintrittskarten in der Geschäftsstelle von Basses Blatt und den Lübecker Nachrichten in Bad Segeberg (Kurhausstraße 14). Der Sitzplatz auf der Tribüne kostet zwölf Euro, für den Stehplatz muss man sieben Euro bezahlen (ermäßigt fünf Euro).

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