Aktuelles

SV Todesfelde und DRK richteten Blutspendeaktion aus

von gelieferte Meldung

Jannick Broers (v.li.), Lasse Koth, Luca Reimers, Lennard Koth, Fabian Lamprecht und Stefan Komm unterstützten die Blutspendeaktion beim SV Todesfelde.

Todesfelde (em). Knapp 80 Spenderinnen und Spender machten die DRK-Blutspendeaktion in der Sporthalle des SV Todesfelde zu einem erfolgreichen Heimspiel. Und dieses fand unter Beachtung strenger Schutzmaßnahmen statt. Für alle Teilnehmer galt: Einlasskontrolle am Halleneingang, Handdesinfektion, Tragen von Mund-Nasenschutz-Masken, Einhalten des Sicherheitsabstands und vorherige Anmeldung zum Spendetermin.

Auch für die Todesfelder Fußballer der ersten und zweiten. Herrenmannschaft stellten die besonderen Bedingungen keine Hürde dar. „Wir wollten diese Zeit, in der wir nicht Fußball spielen können, sinnvoll nutzen und auf jeden Fall gemeinsam helfen. Unsere Jungs geben nicht nur ihre Blutspende ab, sie helfen außerdem bei Auf- und Abbau, betreuen die Spenderanmeldung und die Ausgabe der Imbissbeutel nach der Blutspende“, berichtete Stefan Komm, Trainer der zweiten. Herrenmannschaft. Seine Frau Susanne, in Todesfelde selbst Erstspenderin, hatte die Idee dazu, die zur Zeit ungenutzte Sporthalle für eine Blutspendeaktion zur Verfügung zu stellen. Bei Vereinspräsident Holger Böhm traf sie sofort auf offene Ohren, der Kontakt zum DRK war schnell hergestellt.

„Das ist eine tolle Aktion, wir waren sofort Feuer und Flamme“, so Böhm. „Der SVT ist ein sehr inniger Sportverein, der vom Miteinander lebt. Neben der Hilfe für Patienten haben wir mit der Spendeaktion auch die Chance, in dieser schwierigen Zeit soziale Kontakte zu pflegen – natürlich immer mit zwei Metern Abstand“, freute sich Böhm.

Auch Tim Habich, früher selbst aktiver Fußballer beim SVT und heute Referent für Spendermarketing beim DRK-Blutspendedienst, lobte die Initiative seines alten Vereins, mit der vor dem Hintergrund der Coronakrise ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung der Blutversorgung in Schleswig-Holstein geleistet wurde. Die Halle eigne sich ideal für die Durchführung der Spendeaktion, da sie genügend Platz für die Einhaltung aller derzeit notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln biete, so Habich.

Einer der ersten Spender war Fußballer Julian Holz aus der zweiten Herrenmannschaft. Er wollte unbedingt mit der zweiten Blutspende seines Lebens helfen und findet, dass es keinen Grund gegen das Blutspenden gibt, wenn man selbst fit und gesund ist. „Vielleicht benötige ich selbst mal das Blut anderer Spender. Das allein motiviert mich dazu, heute hier zu helfen. Außerdem bin ich froh, die Jungs aus der Mannschaft mal wieder zu sehen“.

Diesen Beitrag teilen:

Zurück