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Silvesterfeuerwerk ist nicht überall erlaubt

In der Nähe von Reetdachhäusern – wie diesem in der Kurhausstraße Bad Segeberg – ist das Zünden von Feuerwerkskörpern auch Silvester nicht überall erlaubt. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Auch zum Jahreswechsel ist das Abbrennen von Feuerwerk nicht überall erlaubt. Was wo erlaubt oder verboten ist, regeln die Verordnung zum Sprengstoffgesetz und die jeweiligen Kommunen. Die Sprengstoffverordnung untersagt bundesweit das Abbrennen von Feuerwerk im näheren Umkreis von Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen, Kirchen, aber auch von Reet- und Fachwerkhäusern. Die Stadt Bad Segeberg macht zu Silvester und Neujahr hier eine Ausnahme. Zum Schutze der Reetdachhäuser in der Stadt Bad Segeberg wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen angeordnet, dass pyrotechnische Gegenstände der Klasse II in der Nähe von Gebäuden oder Anlagen, die besonders brand­empfindlich sind, bis zu einer Entfernung von 200 Metern zu diesen Gebäuden oder Anlagen am 31. Dezember und 1. Januar nicht abgebrannt werden dürfen, heißt es in der allgemeinen Anordnung zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Stadt.
Der Jahreswechsel ist für Hart- mut Gieske vom städtischen Ordnungsamt eine Ausnahmesituation. Auf den Lärmschutz in der Nähe von Krankenhäusern, Altenheimen, Kirchen und Friedhöfen verzichtet die Stadt daher an den Stunden um den Jahreswechsel. „Für uns steht der Brandschutz im Vordergrund“, sagt Gieske. Er fordert Feuerwerksfreunde daher auf, den Sicherheitsabstand zu brand­empfindlichen Gebäuden einzuhalten.
Andere Städte wie Hannover verbieten in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen das Zünden von Feuerwerkskörpern in bestimmten Bezirken.
Im vergangenen Jahr wurden dort Feuerwerkskörper inmitten von Menschenansammlungen gezündet und Einsatzkräfte mit Raketen beschossen.

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