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Seit 55 Jahren trifft sich Kegelclub im Schützenhof

von Gerald Henseler

Der Kegelclub „Einer mehr“ feierte im Bad Segeberger Schützenhof Dill sein 55-jähriges Bestehen. Dazu gratulierte Inhaber Jürgen Dill (3.v.li.), der die Kegler schon als Kind erlebt hat.

Bad Segeberg (mq). Das sportlich Kegeln hat der Club „Einer mehr“ schon vor mehreren Jahren aufgegeben. Doch auf ein regelmäßiges Treffen im Schützenhof Dill in Bad Segeberg wollen die acht Freunde nicht verzichten. Immer montags sehen sie sich in der Gaststätte in der Dorfstraße, um zu klönen – außer am ersten Montag im Monat.

Am 8. Februar 1965 hat sich der Kegelklub gegründet, damals gehörten zehn Ehepaare dazu. Der Klub nahm an Vergleichskämpfen teil, unter anderem am damaligen Willy-Drews-Gedächtniskegeln sowie an Freundschaftsvergleichen mit der Kegeltruppe der Bundeswehr in der Lettow-Vorbeck-Kaserne. „In besonders guter Erinnerung bleiben die darüber hinaus unternommenen zahlreichen Reisen, unter anderem nach Berlin, Wien, Oslo und Paris“, sagt Klaus Stegemann. Er gehört zusammen mit seiner Frau Elke, Inge Fehrs, Egon Klatt, Anneliese und Ekhard Ladwig sowie Gisela und Siegfried Prante der Gruppe seit der Gründung an.

Noch gibt es 28 Klubs, die regelmäßig auf den Bahnen des Schützenhofes kegeln. „Einer mehr“ ist derjenige, der dort am längsten ansässig ist. „Inhaber Jürgen Dill ist mit uns groß geworden, er war bei der Gründung unseres Klubs elf Jahre alt“, sagt Klaus Stegemann. Wenn der Schützenhof in den nächsten Jahren allerdings Wohnungen weichen wird, dann werden wohl auch die regelmäßigen Treffen von „Einer mehr“ enden. „Wenn unser Stammlokal verschwindet, dann werden wir uns nur noch privat sehen“, sagt Klaus Stegemann.

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