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Segeberg singt einen Tag lang

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Die Kaiser New Orleans Jazzband mit dem musikalischen Zahnarzt Stefan Völschow (re.) ist am Abend vor dem neuen Ristorante Italia am Marktplatz im musikalischen Einsatz.

Bad Segeberg (em). Dass eine der besten Bluesbands Schleswig-Holsteins, Hip-Hopper aus Hamburg (die einst aus Bad Segeberg kamen) und Männerchöre im gesetzten Alter etwas gemeinsam haben, mag nicht sofort auf der Hand liegen. Doch eigentlich ist es ganz einfach: Sie alle singen beim Sängerfest Segeberg singt am Sonnabend, 8. Juni, in Bad Segeberg.
Die Mischung die beim vierten Fest dieser Art an den Start geht, kann sich sehen lassen. Etwa 1.000 Sängerinnen und Sänger, die meisten aus dem Kreis Segeberg, aber auch aus dem Partnerkreis Pölva (Estland) und aus Bad Segebergs Partnerstadt Teterow sowie anderen Städten Norddeutschlands singen morgens ab 10 Uhr in der Fußgängerzone unter freiem Himmel.
Nach der Eröffnung wechseln sich unterschiedliche Gruppen wie die Südstadt-Ukulele-Kids aus Bad Segeberg, das Duo Frühstücks-Beat aus Bornhöved und der Chor ACETon (Projektchor Alveslohe, Chor-holics und Ellerau) ab. Auch Mario Bernet, der singende Busfahrer, ist dabei und natürlich der Veranstalter, der Männerchor Bad Segeberg von 1840, der mit Evergreens zeigt, dass Männer mehr können als Wanderlieder singen.
Besucher, die Lust haben, selbst zu singen, können ihre Stimme humorvoll am Stand des Schleswig-Holsteinischen Sängerbundes testen lassen. Oder sie kommen um 12.40 Uhr zum offenen Singen einfacher Lieder vor die Volksbankbühne.
Während morgens der Spaß an spontanen Begegnungen im Vordergrund steht, wird am Nachmittag die gute Akustik der Säle in der Innenstadt genutzt. Dann kommen die Stimmen des Ensemble Blue’s aus Pölva im Kreistagssitzungssaal oder von Liedermacher Hauke Lauschbach in der Remise voll zur Geltung. In der Aula der Gemeinschaftsschule gibt es ein Stelldichein von gleich sechs Chören unter der Leitung von Victoria Podszus. Der Männerchor freut sich dann im Bürgersaal auf ein gemeinsames Konzert mit Queerbeet aus Teterow und Sangesbrüdern aus Winsen (Luhe), bei dem auch eine musikalische Überraschung versprochen ist.
Richtig bunt wird dann abends in den Kneipen mit Evergreens und Blues, Pop und Jazz, Orgelmusik und Liedern, Evergreens und Experimental Hip Hop. In welcher Location am Abend die letzten Töne erklingen muss sich noch zeigen. Spontane Sessions sind erlaubt und offiziell geht das musikalische Treiben bis 24 Uhr. Und überall ist der Eintritt frei, Spenden für die Musiker sind aber willkommen.

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