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Schüler erlebten abwechslungsreichen Tag rund um den Apfel

Robina machte das Apfelsaftpressen richtig Spaß. „Zuhause haben wir dafür eine Maschine“, sagt die Sechsjährige. Foto: ohe

Schlamersdorf (ohe). Kohlrabi, Apfel oder Gurke? Mit verbundenen Augen herauszufinden, was man gerade isst, ist gar nicht so einfach. „Wenn man als erstes den Kohlrabi probiert, ist es am schwierigsten“, sagte Gerhild Knauft. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Ruth Schmädicker organisierte sie den ersten Apfeltag an der Grundschule Schlamersdorf. Für jede Klassenstufe drehte sich dabei an 17 Stationen alles um den Apfel.
Jeder Schüler fand hier seine Lieblingsaufgabe. Robina gefiel das Apfelsaftpressen am besten, Johann schmeckten die Apfelwaffeln der Landfrauen besonders gut und Mattis spielte am liebsten das Apfel-Memory.
„Wir möchten, dass die Kinder den Apfel bewusster erleben. Äpfel wachsen vor unserer Haustür und tragen zur gesunden Ernährung bei“, sagte Gerhild Knauft. Am Apfeltag zeigten Lehrkräfte und 21 Eltern den Schülern, was man alles aus Äpfeln machen kann. Vater Martin Mähl hatte ein Apfelquiz entworfen. Er staunte nicht schlecht, wie gut manche Kinder die schwierigen Fragen beantworteten. Er fragte unter anderem nach dem Alter des ältesten Apfelbaums (240 Jahre), dem dicksten Apfel (1,8 Kilogramm)und dem Durchschnittsverbrauch der Deutschen an Äpfeln (17 Kilogramm).
Körbeweise hatten Eltern die Äpfel am Vortag angeliefert. „Mit so vielen hatten wir nicht gerechnet“, sagte Gerhild Knauft. Alle Äpfel, die am Apfeltag nicht gegessen wurden, pressten die Schüler aus und können nun Apfelsaft trinken.
Gerhilfd Knauft und ihre Kollegin Ruth Schmädicker möchten den Apfeltag an der Grundschule Schlamersdorf etablieren. In zwei Jahren soll dort der nächste Apfeltag stattfinden.

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