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Förderverein Marienkirche hat viele Ideen zum Spendensammeln

Sanierung der Vierung beginnt im Mai

Mit Orgelpatenschaften und Spendensteinen hoffen Kirchenmusiker Andreas Maurer-Büntjen (li.) und Professor Asmus J. Hintz die Spendenbereitschaft steigern zu können.

Bad Segeberg (ohe). Die Res­tauratoren sind zufrieden. Eine Woche lang haben sie den Anstrich an einer Wand der Vierung in der Marienkirche untersucht. Je höher sie kamen, so besser wurde die Substanz. Am 6. Mai des kommenden Jahres sollen die Sanierungsarbeiten im Bereich der Vierung und des Altarbereichs der Marienkirche beginnen. „Dann werden wir eine Staubwand einziehen“, erklärt Kirchenmusiker Andreas Maurer-Büntjen. Für Gottesdiens­te, Hochzeiten oder Trauerfeiern steht dann ausschließlich das Hauptschiff der Kirche zur Verfügung. Für größere Musikveranstaltungen reicht der Platz dann nicht mehr aus.
Rund 2,8 Millionen Euro benötigt die Kirchengemeinde für die Sanierung der Kirchenwände, der Beleuchtung und den Orgelneubau. In vier Bauabschnitten sollen die Arbeiten erledigt werden. 1,6 Millionen Euro fehlen der Kirchengemeinde noch. „Professor Asmus Hintz ist ein Glücksfall für uns“, schwärmt Andreas Maurer-Büntjen. Hintz initiierte die Gründung des Fördervereins Marienkirche. Der Professor am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg wuchs in Bad Segeberg auf und kennt die Kirche seit Kindertagen. Er ist Kirchenmusiker, übernahm später aber leitende Managementfunktionen neben seiner Tätigkeit an der Hochschule.
Sein Know How setzt Hintz jetzt ein, um die Marienkirche zu erhalten. „Scheine gegen Steine“ nennt der Förderverein eine erste Aktion. Spender erhalten dabei einen von dem Künstler Mehdi Azimi Aref aus Bebensee geschaffenen Spendenstein. „Die Steine sind mit einer Palmette verziert“, sagt Professor Asmus J. Hintz. Dieses Symbol ist in den Kapitellen der Marienkirche zu sehen.
„Die Spendensteine sind ein tolles Geburtstagsgeschenk“, meint Andreas Mauer-Büntjen. Auf Wunsch trägt der Künstler den Namen des Spenders oder beschenkten auf dem Stein ein. Ein ähnliches Projekt rief Andreas Maurer-Büntjen zur Finanzierung des Orgelneubaus ins Leben. Für eine Spende kann jedermann die Patenschaft für eine der 3.278 Pfeifen der neuen Orgel übernehmen. Eine Urkunde belegt die Patenschaft.
Künftig will der Förderverein  Marienkirche einmal jährlich zu den Marientagen einladen. Premiere ist zu Christi Himmelfahrt am 30. Mai 2019. Verschiedene Aktionen auf dem Vorplatz der Kirche werden die Gäste dann zurück ins Mittelalter versetzen. Die Zeitreise führt zurück ins 12. Jahrhundert. Zu dieser Zeit (1156) wurde die Marienkirche erbaut. In den folgenden Jahren soll die Veranstaltung dem jeweils nächsten Jahrhundert gewidmet werden.

 

Spendensteine
Die Spendensteine des Künstlers
Mehdi Azimi Aref gibt es ab sofort zu Preisen von 25, 50 und 100 Euro in diesen  
Bad Segeberger Geschäften:
Basses Blatt, Kurhausstraße 14
Das Buch am Markt, Am Markt 1
Das Druckwerk, Kurhausstraße 4
SZ Media Store, Hamburger Straße 26
www.marienkirche-foerderverein.de

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