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Rallye Atlantis: Rasant durch den Kreis Segeberg

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Marco von Appen startet mit seinem Toyota Celica und Co-Pilot Markus Drümmer bei der 52. Rallye Atlantis in Kaltenkirchen.Foto: Rob Miller, Rallye-Media

Kaltenkirchen (em). Am Sonnabend, 23. Oktober, findet die Rallye Atlantis mit Start in Kaltenkirchen auf dem Festplatz statt. Rund um Kaltenkirchen wird dann die 52. ADAC Rallye Atlantis ausgetragen. Bei der letzten Rallye verfolgten nur 400 Fans aus ganz Norddeutschland die Veranstaltung durch die strengen Covid-19 Vorgaben. In diesem Jahr ist eine beschränkte Zuschauerteilnahme nach den 3-G-Regeln möglich.

Dieses Jahr wird es an der Spitze wieder besonders spannend, da zwei VW Polo GTI R5 genannt haben und um den Sieg kämpfen werden. Gegen diese Teams wird es sehr schwer für die drei Mitsubishi Lancer Evo wie die Teams Petersen/Krabbenhöft, Broda/Buck und Gerhard/Frorath zu gewinnen.

Die ADAC Rallye Atlantis ist der Endlauf zum DMSB (Deutscher Motorsport Bund, die Dachgesellschaft) Rallye-Cup Region Nord. Der gesamte Endlauf der Regionen Nord und Süd wird dann am 12. und 13. November im Hessischen Bergland ausgetragen. Führende sind hier das Team Melzer/Schröder auf Suzuki Swift vor Dulleck/Stauch auf VW Polo GTI. In der besonders beachteten Nachwuchsklasse der Junior Wertung führen Moufang/Tippner auf BMW 320i.

Die letzten Jahre der Rallye Atlantis haben gezeigt: Meist gibt es einen Sieger, den niemand vorher auf dem Plan hatte. Von vielen Fahrern wird die Veranstaltung auch als grüne Hölle des Nordens bezeichnet.

Bisher haben schon 57 Teams genannt, die sich alle unter Hygiene-Bedingungen auf dem Festplatz in Kaltenkirchen treffen. Grund für die etwas geringe Teilnehmerzahl sind die beiden Läufe zur deutschen Meisterschaft, letzte Woche die Drei-Städte-Rallye und nächste Woche die Sachsen-Rallye.

Zuschauern ist es möglich, auf dem Kaltenkirchener Festplatz nah an die Teams und Fahrzeuge heranzukommen, hier gelten die 3G-Regeln und werden vor Ort geprüft.

Die Veranstaltung wird als Rallye 70 ausgetragen. Dabei werden mit Start um 12 Uhr in Kaltenkirchen insgesamt 70 Kilometer Wertungsprüfungen gefahren, das heißt auf abgesperrten Strecken und etwa 100 Kilometer Verbindungsetappe. Zwischen 14.30 und 15.30 Uhr werden in der Pause leichte Servicearbeiten am Rallyezentrum auf dem Festplatz in Kaltenkirchen durchgeführt, unter anderem auch die Zusatzscheinwerfer montiert. Gefahren werden vier unterschiedliche Wertungsprüfungen, zunächst in Schmalfeld, dann in Fehrenbötel weiter zu einem Rundkurs in Wittenborn durch die Kieskuhle und von dort dann zum legendären Rundkurs in Stuvenborn und von dort in das Ziel in Kaltenkirchen zurück.

Vom MSC Kaltenkirchen sind in diesem Jahr die Teams Steffi Zorn mit dem Stuvenborner Thomas Puls auf Citroen DS3 und R3T, Marco von Appen mit Markus Drümmer auf Toyota Celica, die Kisdorfer Timo von Appen und Lisa Brodhage auf VW Golf, John Semmelhaack mit Christian Möck auf Audi S3 und Benjamin Valtin mit Fynn Lukas Möck auf VW Golf dabei.

„Wir konnten dieses Jahr wieder eine neue Streckenführung finden, besonders mit einer spektakulären Strecke durch eine Kies-kuhle und ich freue mich schon bei hoffentlich gutem Wetter eine tolle Veranstaltung durchzuführen“, so Rallyeleiter Uwe Barkmann und „die Zusammenarbeit in der Planung mit den Anliegern, den Gemeinden und den Genehmigungsbehörden ist wie immer sehr angenehm. Verschiedene Freiwillige Feuerwehren und das DRK aus dem Kreisgebiet unterstützen die Veranstaltung und stehen mit ihrer Ausrüstung zur Verfügung.“

Der aktuelle Stand der Teilnehmer und Infos zu Zuschauertickets stehen auf der Veranstaltungsseite www.rallyeatlantis.de.

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