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Rätselhaftes Fischsterben im Großen Segeberger See

von Michael Ehlers

Tausende von kleinen Rotaugen und Brassen trieben im Großen Segeberger See. Foto: me

Bad Segeberg (me). Besorgte Spaziergänger informierten den  Vorsitzenden des Segeberger Sportfischer-Vereins, Dieter Struck, am Sonntag darüber, dass im Seitenarm des Großen Segeberger Sees tausende kleiner Fische im Wasser trieben. „Ich fuhr sofort an den Segeberger See und musste leider feststellen, dass tatsächlich an der kleinen Brücke gegenüber der Promenade tausende kleine Rotaugen und Brassen tot im Wasser lagen“, berichtet Dieter Struck. „Ich habe dann gleich am Montagmorgen um kurz nach acht Uhr das zuständige Ordnungsamt informiert“.
„Der Amtsleiter, Hartmut Gieske, reagierte vorbildlich und informierte unverzüglich die entsprechenden Stellen.“, so Dieter Struck weiter. „Seit Montagmorgen versuche ich, so viele Fische wie möglich aus dem See zu fischen. Einige liegen noch unter dem teilweise zugefrorenen Eis. Die Polizei war auch schon da und hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach meinen Informationen hat der Kreis auch bereits Wasserproben genommen. Wie lange die Ermittlungsarbeiten dauern, und was die genaue Ursache des Fischsterbens ist, kann ich leider nicht sagen. In meinen 40 Jahren, in denen ich Mitglied im Verein bin, habe ich so etwas noch nicht erlebt!“, informiert Dieter Struck weiter.
Der Segeberger Sportfischer-Verein ist Pächter des Großen Segeberger Sees und kümmert sich um die Hege und Pflege des Gewässers mit all seinen Bewohnern. Im August diesen Jahres feiert der Verein sein 100-jähriges Bestehen.

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