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Probelauf für gechippte Tonnen hat begonnen

von Gerald Henseler

Bad Segeberg (ohe). Es soll Leute geben, die lassen ihre kleine Mülltone entleeren, befüllen sie neu und stellen sie auf die andere Straßenseite, um sie erneut leeren zu lassen. Wie groß der Anteil dieser schwarz entleerten Tonnen ist, dass will der Wege-Zweckverband (WZV) jetzt in Ellerau ermitteln. Hier sind alle Tonnen mit einem Chip ausgestattet. Das Müllfahrzeug erkennt so, ob die Tonnen bereits geleert wurde, wem sie gehört und wie groß sie sein sollte.
Am Montag, 1. Juli, startet die Testphase in Ellerau. Nis Nissen, Geschäftsführer der WZV-Entsorgung, rechnet bereits nach zwei Wochen mit Ergebnissen. Die Verbandsversammlung will dann darüber abstimmen, ob das System zu Beginn des kommenden Jahres kreisweit eingeführt wird. Wirkung zeigte das Chippen schon vor dem Start. Der WZV registrierte in Ellerau vermehrt Änderungen bezüglich der Behältergröße sowie des Abholrhythmusses.

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