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Peter Sauer stiftet vier Informationstafeln für die Villa Flath

Der Heimatkundler Peter Sauer (li.) will der Stiftung Otto Flath vier Tafeln mit Informationen zur Villa Flath schenken. Dr. Susanne Will-Flatau und Thomas Krüger vom Förderkreis Kulturforum Flath unterstützen ihn dabei. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Die Ähnlichkeit ist kaum zu übersehen. Das Wohnhaus von  Peter Sauer in der Schillerstraße erinnert an die Villa Flath in der Bismarckallee. „Das ist kein Wunder. Schließlich hat der Architekt Georg Rießen beide Häuser entworfen“, sagt der Heimatkundler Peter Sauer.
Sauer hat sich intensiv mit dem Leben und Werk des 1936 verstorbenen Architekten beschäftigt. „Rießen hat das Stadtbild Bad Segebergs maßgeblich geprägt“, sagt Sauer. Vor allem in der Bismarckallee, Kurhausstraße und Schillerstraße stehen von ihm geplante Villen. „Mit seiner Forschung hat Peter Sauer dazu beigetragen, dass die Villa Flath heute unter Denkmalschutz steht“, sagt Thomas Krüger vom Förderkreis Kulturforum Flath.
Auch Sauer ist Mitglied in dem Verein. Er setzt sich für den Erhalt des Erbes des Bildhauers Otto Flath ein. Ehrenamtlich will Peter Sauer die Pflege des Grabes von Otto Flath übernehmen.
Jetzt möchte Peter Sauer der Stiftung Otto Flath vier Tafeln schenken. Die gerahmten Schriftstücke geben Auskunft über die Geschichte der Villa in der Bismarckallee 5 sowie über die Ehrenbürger der Stadt, zu denen Flath gehört. Zudem hat Peter Sauer eine Bauzeichnung der Villa kopiert.
„Ich hoffe, dass die Stiftung die Tafeln in der Villa Flath aufhängt“, sagt Peter Sauer.

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