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Ostlandplatz soll Kunst- und Kulturhof mit Jugendzentrum werden: Bald Disco in der alten Feuerwehr

von Gerald Henseler

Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille(li.) und Streetworker Norbert Frank bitten Jugendliche, ihre Ideen zur Gestaltung des geplanten Kunst- und Kulturhofes mit Jugendzentrum am Ostlandplatz mit einzubringen. Foto: ohe

Trappenkamp (ohe). Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Trappenkamp sind in das neue Feuerwehrhaus an der Hermannstädter Straße umgezogen. Für die ehemaligen Räume am Ostlandplatz hat die Gemeinde schon lange konkrete Pläne. „Ich würde hier gern einen Kunst- und Kulturhof schaffen“, sagt Bürgermeister Harald Krille. Zudem soll das Jugendzentrum aus dem benachbarten ehemaligen Kommandaturgebäude in die nun leerstehenden Gebäude umziehen.

Einen Förderantrag für die Sanierung und den Umbau hat die Gemeinde bereits  beim Land gestellt. . Wird der genehmigt, sollen die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen. Doch so lange soll das Gebäude nicht ungenutzt bleiben. Gemeinsam mit Streetworker Norbert Frank hat Krille schon Ideen, die sich kurzfristig umsetzen lassen. So plant Norbert Frank schon bald einen Grillabend mit Jugendlichen. Dabei möchte er mit den jungen Leuten ungezwungen ins Gespräch kommen und Vertrauen schaffen. Auch eine Discoveranstaltung möchten Krille und Frank gern anbieten. Ein Tresen ist in dem Gebäude bereits vorhanden. Im benachbarten Saal wurde schon immer getanzt. Die sanitären Anlagen im ehemaligen Feuerwehrgebäude lassen sich weiter nutzen.

Krille und Frank fordern die Jugendlichen aus dem Ort auf, ihre Ideen für die Neugestaltung des Areals am Ostlandplatz mit einzubringen. Streetworker Norbert Frank hat schon einige Wünsche notiert. So wünschen sich einige Jugendliche einen Parcourspark, andere eine Holzwerkstatt oder einen Bolzplatz.

Einen Teil der Gebäude möchte Harald Krille gern für Kunst und Kultur nutzen. Studenten der Muthesius-Kunstschule in Kiel möchte er Stipendien anbieten. Sie sollen vor Ort arbeiten und Jugendliche an die Kunst heranführen. Auch ein Café kann sich Harald Krille gut in dem neuen Kunst- und Kulturhof vorstellen. Der Bürgermeister hofft, dass sich so eine Kulturszene in Trappenkamp entwickelt.

Seit eineinhalb Jahren ist Norbert Frank in Trappenkamp in der Jugendarbeit tätig. Im Jugendzentrum kümmert er sich um die jüngeren Jugendlichen. Als Streetworker sucht er die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 16 und Anfang 20 an deren Treffpunkten auf. Ab und zu wird der Mann im roten Sweat-Shirt und Gemeindewappen mit einem Bauhofmitarbeiter verwechselt. Doch immer mehr Jugendliche und auch ältere Bürger kennen den Streetworker bereits. Norbert Frank sucht jetzt nach Möglichkeiten, die Jungen Leute mit in das Projekt einzubinden. Wer mag, sollte ihn einfach ansprechen.

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