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Neue Sülfelder Brücke ist wieder passierbar

von Katja Lassen

Bedankten sich gegenseitig für die gute Zusammenarbeit beim Bau der neuen Sülfelder Brücke, die seit Montag wieder passierbar ist: Bürgermeister Karl-Heinz Wegner (li.) und Landrat Jan Peter Schröder. Foto: kf

Sülfeld (kf). Seit Montag ist der Neubau der Sülfelder Brücke abgeschlossen und der Verkehr rollt wieder über die Kreisstraße K108, die die Norderbeste überquert und Sülfeld mit Tönningstedt, Grabau und Neverstaven verbindet. Damit endet die sieben monatige Vollsperrung, die für die Baumaßnahme nötig war auch der Busverkehr kann in altgewohnter Weise durchgeführt werden.

„Alle sind sehr froh, dass die Brücke wieder passierbar ist“, brachte es Landrat Jan Peter Schröder bei der offiziellen Freigabe auf den Punkt. Er lobte die zügige Arbeit der Firma Matthäi aus Leezen in Mecklenburg-Vorpommern, die bei der Baumaßnahme sowohl im Zeit- als auch mit 750.000 Euro im Kostenplan geblieben ist. Es habe weder Komplikationen noch Behinderungen gegeben. Rund 170.000 Euro entfielen auf Statik und Vermessung, 10.000 Euro kostete die Löschwasserentnahmestelle für die Freiwillige Feuerwehr Sülfeld.

Im Mai waren die Abrissarbeiten an der aus dem Jahr 1906 stammenden Brücke durch die Firma Büchert gestartet. Eine Instandsetzung war aufgrund der Vielzahl der Mängel und des Alters nicht wirtschaftlich. Mit dem Neubau der Rahmenbrücke wurde auch die ökologische Durchgängigkeit für Lebewesen wie zum Beispiel dem Fischotter den heutigen Anforderungen angepasst. Diese könnten über eine sogenannte Otterberme jetzt am Uferstreifen problemlos die Straße unterqueren.

Damit die Brücke, die auf schlechtem Baugrund errichtet werden musste, der heutigen Verkehrslast gewachsen ist, mussten nach Angaben von Matthäi Oberbauleiter Karsten Slodczyk zehn Tiefbohrpfähle von einer Länge von 9 Metern und einem Durchmesser von 1,20 Meter ins Erdreich eingebracht werden. Sülfelds Bürgermeister Karl-Heinz Wegner zeigte sich beeindruckt, dass man dennoch zeitlich und finanziell im Plan geblieben ist. Hoch erfreut war er, dass der Brückenbau nicht wie an anderer Stelle im Ort von brütenden Eisvögeln, der Haselmaus oder den Wanderameisen behindert wurde und bedankte sich beim Landrat für die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis. Er ließ jedoch nicht unerwähnt, dass dies der Abschluss lediglich einer von insgesamt drei Maßnahmen in der Gemeinde sei. Die zweite sei der Ausbau der Oldesloer Straße, eine dritte der Radweg nach Tönningstedt. Landrat Jan Peter Schröder zeigte sich zuversichtlich mit den Worten: „Das kriegen wir wohl hin.“

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