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Dem Kinderhospizverein Die Muschel fehlen Förderer

Mehr Aufgaben bei weniger Spenden

von Gerald Henseler

Dem Kinderhospizverein Die Muschel fehlen Förderer. Der Leiter Uwe Arendt wirbt daher jetzt verstärkt um Spenden. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Gerade in der Adventszeit suchen besonders viele Menschen Hilfe beim Kinderhospizverein Die Muschel.  Das spüren die sechs Jugendlichen der Online-Beratung ebenso wie die 63 ehrenamtlichen Mitarbeiter, die Familien mit sterbenskranken Kindern begleiten.

„Die Muschel hat sich etabliert. Die Menschen vertrauen uns“, sagt Uwe Arendt, der Leiter des Kinderhospizvereins. Doch während die Aufgaben der Muschel wachsen, sinken die Einnahmen. „Das Spendenaufkommen ist um 40 Prozent zurückgegangen“, bedauert Uwe Arendt. Anfragen von Hilfesuchenden abzulehnen, das kommt für Arendt trotzdem nicht in Frage. Mit Unterstützung einer Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern wirbt er daher jetzt verstärkt um Spenden.

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt Familien mit lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen. Neben den erkrankten Kindern und deren Eltern stehen dabei die Geschwisterkinder im Fokus. „Die Schattenkinder leiden, weil sie oft nicht mehr die Aufmerksamkeit bekommen, die sie brauchen und sich über lange Zeit zurückgesetzt fühlen“, sagt Arendt. Die Muschel macht den Geschwisterkindern Angebote, bei denen sie Spaß haben und unbeschwert sein können. Nähere Informationen gibt die Website www.die-muschel-ev.de .

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