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Leserbrief: Kein Rundgang um den Itzstedter See

von gelieferte Meldung

Im Kreis Segeberg und zwar in der Gemeinde Itzstedt, steht der gleichnamige See, der sich im Privatbesitz befindet, zum Verkauf an. Das Land und das Landesamt für Landwirtschaft und ländliche Räume (LLUR) waren bereit, das Vorkaufsrecht an die Gemeinde zu übertragen. Zusammen mit der Gemeinde Nahe sollte der See in den gemeindlichen Besitz übergehen.
Der See und sein Areal wären dann für die Bürger zugänglich. Außerdem war ein Rundweg um den See geplant. Kurzfristig berieten die Gemeinden und entschieden sich für den Kauf. Daraus wird nun nichts.
Die Landesregierung (LLUR) hat ebenso kurzfristig das Vorkaufsrecht wieder kassiert und die Gemeinden ohne See im Regen stehen lassen. Der Grund: Der private Käufer, der den See erwerben will, hat alle Auflagen des Naturschutzes erfüllt.
Unter diesen Auflagen befindet sich nicht der Rundweg um den See. Mit anderen Worten. Das See-Areal bleibt in weiten Teilen für die Bürger – wie bisher – verschlossen. Das Bedürfnis der Bevölkerung scheint wohl ein nachrangiges Recht zu sein. Der neue Besitzer begründet den Kauf des Sees mit einem Jugendtraum. Makaber ist nur, dass er seinen Traum erfüllen kann, und viele Bürger auf ihren Traum, einmal um den See spazieren gehen können, zugunsten eines einzelnen verzichten müssen.
Die Landesregierung – sprich (LLUR) - hat sich auf diesen Kuhhandel mit dem privaten Käufer eingelassen und damit der Öffentlichkeit – sprich Bürger – den Zugang zum See-Areal verwehrt. Die Wünsche und Träume der Bürger stehen für die Landesregierung nur an zweiter Stelle!
    Karl-Dieter Specht, Högersdorf

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