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Neues Gewerbegebiet für Trappenkamp

Landwirte fühlen sich bei Planung übergangen

von Gerald Henseler

Stefan Bein, Gunter Hein und Wolfram Eggert (v.li.) wollen ihre Ackerflächen nicht an die Gemeinde Trappenkamp verkaufen. Die plant auf den Flächen der Bornhöveder und Schönbökener Bauern ein Gewerbegebiet. Foto: ohe

Trappenkamp (ohe). Die Gemeinde Trappenkamp plant zwischen Katenlandsweg und der Autobahn 21 ein neues Gewerbegebiet. Basses Blatt berichtete darüber in seiner Ausgabe vom 5. Juni. „Mit uns hat niemand über die Pläne geredet“, sagen die Landwirte Gunter Hein, Stefan Bein und Frank Jensen. Bislang habe die Gemeinde nur mit ihrem Kollegen Wolfram Eggert verhandelt. Etwa 20 Hektar des insgesamt rund 29 Hektar großen Areals, auf dem die Gemeinde Trappenkamp das neue Gewerbegebiet plant, gehören den vier Landwirten aus Bornhöved und Schönböken.
„In unserer Gegend, ist Land schwer zu bekommen“, sagt Stefan Bein. Ein Verkauf des Landes kommt für ihn daher nur bei einem entsprechend hohen Preis in Frage. Alle vier Landwirte halten auch Vieh. Hätten sie weniger Ackerland, dürftn sie auch weniger Gülle ausbringen. Zudem befürchten sie bei einem Verkauf steuerliche Nachteile. Ein Flächentausch ist für die Landwirte nur akzeptabel, wenn die Tauschflächen gleiche Bodengüte hätten und nicht weiter von ihren Höfen entfernt wären. Andere würden deutlich mehr Kosten und Arbeit verursachen, so die Landbesitzer.

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