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Weiterbildung

Kurs „Palliativpflege“ erfolgreich abgeschlossen

In den Segeberger Kliniken bestanden 15 Pflegefachkräfte aus ambulanten und stationären pflegerischen Bereichen die Weiterbildung „Palliativpflege“.

Bad Segeberg (em). 15 Pflegefachkräfte aus ambulanten und stationären pflegerischen Bereichen haben die 160 Stunden umfassende Weiterbildung „Palliativpflege“ mit Erfolg abgeschlossen.
Leitbild ist ein Motto aus der Hospizbewegung: „Den Tagen mehr Leben geben, nicht dem Leben mehr Tage.“ Auch für erfahrene Pflegekräfte ist dies eine besondere Herausforderung. Ob es nun im Klinikbereich oder bei der Pflege zuhause ist, im Vordergrund steht die Lebensqualität des sterbenden Menschen. Die Selbstbestimmung des Sterbenden soll möglichst lange erhalten, gefördert und verbessert werden. Entsprechend der individuellen Bedürfnisse werden bei jeder Patientin, jedem Patienten Symptome und Leiden so weit wie möglich gelindert.
Soziale Kompetenz ist gefragt
„Der Alltag der Palliativ-Pflegekräfte ist von der ständigen Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer geprägt. Pflegefachkräfte, die sich für diesen Bereich spezialisieren, sollten in besonders hohem Maße über fachliche und soziale Kompetenzen verfügen. Ziel der Weiterbildung ist es, den Pflegefachkräften für ihre Arbeit mit schwerstkranken, sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen die dafür erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten an die Hand zu geben. Ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod ist heutzutage machbar. Durch das Zusammenwirken von Palliativmedizinern und Palliativpflegekräften lassen sich zum Beispiel Schmerzen, Atemnot und Ängste weitgehend lindern.“, erklärt An­drea Dasch, Leiterin des Bildungsbereiches der Segeberger Kliniken Gruppe.
Im Zentrum der Weiterbildung „Palliativ Care“ stehen daher zwei große Themengebiete: die medizinisch-pflegerischen Spezialkenntnisse und die Trauer- und Sterbebegleitung. Das Schwerpunktthema Psychologie bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses Inhalte wie Wahrnehmung, Kommunikation, Krisenintervention, Krankheits- und Trauerbewältigung, Begleitung der Angehörigen  sowie Stress- und Burnoutprophylaxe. Zur Versorgung der pflegebedürftigen, sterbenden Menschen gehört beispielsweise das Thema Schmerzmanagement. Ziel hierbei ist es, Schmerzen vorzubeugen oder sie auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, wenn sie nicht ganz zu beseitigen sind.
Segeberger Kliniken bilden aus
Bestanden haben: Kristianne Garibay, Irina Friesen, Denise Jung, Volker Dörnte, Anja Rehbein, Merdiye Erman, Sabrina Moka, Julia Rath, Julia Hansen, Anna Iffland, Anja Dau, Katharina Fischer, Doris Zimmerer, Imke Böttger und Silke Papke.
Mehr Informationen zum nächs­ten Weiterbildungskurs und zu weiteren Kursangeboten: www.segebergerkliniken.de/karriere/weiterbildung/pflegepersonal.html.

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