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Sechs WLAN-Hot-Spots für Bornhöved

Kostenlos im Internet Surfen

von Laura Greiner

Christian Rathjens ( CR Elektrotechnik) und Björn Schwarze ( Omnis WLAN) erklären Gemeindevertreter Sönke Ehlers, Bürgermeister Dietrich Schwarz und Jörg Tietgen vom Amt Bornhöved) wie man sich ins WLAN-Netz einwählt. Foto: lag

Bornhöved (lag).  Die Gemeinde Bornhöved hat in einer Gemeindevertretersitzung  beschlossen, am freien WLAN (SH_WLAN) teil zu nehmen. Bereits sechs Router sind installiert und bieten ihren Benutzern leicht zugängliches und kostenloses WLAN in einem Radius von 250 Metern rund um den jeweiligen Router.
Gemeindevertreter Sönke Ehlers, der den Antrag bereits im Mai 2016 gestellt hatte, möchte damit den Tourismus der kleinen Gemeinde antreiben: „Wir wollen den Leuten die Möglichkeit bieten, am See zu liegen und dabei zum Beispiel online Musik zu hören und zu streamen".
Der Router an der Seebadestelle ist einer der sechs bereits Funktionierenden und lädt schon seit ein paar Tagen zum freien Surfen im Internet ein. Weitere Hot-Spots befinden sich beim Heimatmuseum (Kuhberg 5), am  Jugendhaus (Schulstraße 7), bei der Feuerwehr (Segeberger Landstraße 1), beim Alten Amt (Lindenstraße 5) und beim Vicelin Kindergarten (Kirchstraße 13). Hinter der Auswahl der Standorte steht die Überlegung, Punkte im Ort zu wählen, an denen sich die Menschen gerne und/oder viel aufhalten. Der Router beim Heimatmuseum strahlt beispielsweise bis zum ZOB, und auf den Hot-Spot beim Jugendhaus hat man auch vom Sportplatz aus Zugriff, was zum Beispiel Reportern die Möglichkeit bietet, Spiele kos­tenfrei und einfach live zu kommentieren. Installiert hat die Router die CR-Elektrotechnik Installationsfirma aus Bornhöved. Geschäftsführer Christian Rathjens bezeichnet die Installation der nun der Gemeinde gehörenden Geräte als „relativ einfach". Die Gesamtkosten betragen bis jetzt rund zwölftausend Euro. Bürgermeister Dietrich Schwarz und Björn Schwarze, Geschäftsführer der Firma „Omnis Wlan", die das SH_WLAN vertreibt, freuen sich über jeden neuen Router-Standpunkt, ein Ende ist noch nicht in Sicht. Zur Diskussion steht ein weiterer Hot-Spot in der Schule Bornhöved. Ob allerdings die Sparkassenfiliale in Bornhöved auch einen Hot-Spot erhält, ist bisher unklar, da sie in Kürze geschlossen wird. Aber langfristiges Ziel ist ein flächendeckendes WLAN-Netz.

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