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Kita-Anbau soll Ende nächsten Jahres bezugsfertig sein

von Alexandra Bury

So soll der Kita-Anbau nach Fertigstellung aussehen. Foto: aby

Boostedt (aby).Wie der Anbau der Kindertagesstätte an der Waldsiedlung aussehen wird, hat der Architekt Willem Hain dem Boostedter Jugend-,Senioren-, Sport-und Sozialausschuss (JSSS) vorgestellt. Der Ausschuss nahm den Entwurf an und empfahl dem Finanzausschuss einstimmig die Bereitstellung von 1,23 Millionen Euro. Wann der Anbau fertig ist, steht noch nicht fest, die Ausschussvorsitzende Kathrin Sawade meinte: „Wünschenswert wäre ein Bezug zum August 2021 oder spätestens Ende 2021.“

Nicht in den Kosten erfasst ist die im Entwurf dargestellte Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Der Entwurf sieht einen Neubau neben dem bestehenden Gebäude an der Von-dem-Borne-Straße mit 430 Quadratmetern Nutzfläche vor. Darin wird es Platz für zwei Gruppen sowie einen Bewegungsraum geben. Maximal können 40 Kinder betreut werden, je nach Krippen-oder Elementargruppenstärke. „Das verschafft uns Flexibilität in der Nutzung, so dass wir auf die Bedarfe reagieren können“, sagte Kita-Leiter Hartmut David, der bei der Planung eingebunden war. „Mit dem Neubau schwindet auch Spielfläche“, so Hain weiter. Bürgermeister Hartmut König erinnerte aber daran, dass der jetzige Zaun nicht das gesamte gemeindeeigene Gebiet abbilde. „Außerdem kann auch noch der Parkplatz zum Teil einbezogen werden“, so König.

Ob die Krippengruppe „Raupen“, die seit 2015 im Seniorenheim „Berg-
heim“ unterkommt, dann in den Neubau zieht, ist unklar. „Aktuell hätten wir noch ausreichend Platz, aber die Zahlen entwickeln sich sehr dynamisch, so dass man keine zuverlässige Voraussage treffen kann“, erläuterte der Kita-Leiter.

In seinem Bericht gab er bekannt, dass laut aktueller Anmeldezahlen -acht Plätze im Elementarbereich (über Dreijährige) zum Kita-Jahr 2021/22 fehlen. Hingegen bekommt bisher jedes angemeldete Krippenkind zum 1. August 2021 einen Platz, drei sind sogar noch frei bei den unter-Dreijährigen. „Da haben wir kräftig nachgebaut. Noch ist es aber zu früh für nachhaltige Zahlen“, so David.

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