Aktuelles

Kettcarfahrer ließen sich vom Regen nicht aufhalten

von Petra Dreu

24-Stunden-Rennen in Geschendorf: Die Dorfraketen Weede belegten am Ende mit 1.714 Runden den zweiten Platz.Foto: pd

Geschendorf (pd). So, wie das Rennen begann, endete es auch – mit Regen. Davon jedoch ließen sich die sechs Teams nicht aus der Ruhe bringen. Auch dann nicht, als dem Team No Phuture aus Großenbrode der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Mit 1.784 Runden sicherte es sich den ersten Platz. Den zweiten Platz belegten die Dorfraketen Weede mit 1.714 Runden, gefolgt von den Geschendorfer Piraten (1.615 Runden), Magenta Monkeys Westerrade (1.549), Nextwerk (1.498) und den Pfadfindern vom Stamm Siedlung Lüneborg (1.298).
Das Rennen selbst erinnerte zeitweise an das allererste, als die Teams nicht nur gegeneinander kämpften, sondern sich zusammen gegen Kälte, Wind und Dauerregen stemmen mussten. Am ersten Fahrtag hatte es vom Start an sechs Stunden geregnet. Je weicher die Strecke wurde, desto mehr Kraft mussten die Fahrer für den Tritt in die Pedale aufwenden. Das ging an die Substanz. So sehr, dass das Team Nextwerk bereits um 4.30 Uhr in der Nacht das Handtuch werfen wollte. Die Rechnung aber hatten die Nextwerker ohne ihre jüngsten Fahrer Louise und Moritz Brendel gemacht. Die beiden einzigen Kinder des Teams fuhren einfach weiter und überzeugten schließlich auch ihre erwachsenen Teamkollegen.
Besonderen Besuch bekam Matthias Ohm aus dem Team der Mangenta Monkeys aus Westerrade. Seine Oma Ulla Sprick (80) aus Erfte im Kreis Schleswig-Flensburg stattete dem Rennen einen Besuch ab. Ihr ge­heims­ter Wunsch, selbst eine Runde auf dem Kettcardrom zu drehen, wurde prompt erfüllt. „Wir haben alle Teams gefragt, ob sie damit einverstanden sind. Sie waren es“, erläuterte Michael Köpke.
Doch nicht nur das. Die Pfadfinder Siedlung Lüneborg haben für die Aktion sogar ihren eigenen fahrbaren Untersatz zur Verfügung gestellt, damit Oma Ulla bequemer sitzen konnte.

Diesen Beitrag teilen:

Zurück