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Kreiswehrführer Holger Gebauer trat vorzeitig von seinem Amt zurück

Jörg Nero will für das Amt des Kreiswehrführers kandidieren

Nach weniger als drei Jahren trat Jörg Gebauer als Kreiswehrführer zurück. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe/em). Kreiswehrführer Holger Gebauer ist von seinem Amt zurückgetreten. Der 51-Jährige aus Kaltenkirchen bat Landrat Jan Peter Schröder am Dienstag um die vorzeitige Entlassung aus seinem Amt. Knapp drei Jahre lang war Gebauer Chef der rund 6.000 Feuerwehrleute im Kreis Segeberg. Sein Stellvertreter Jörg Nero will bei der Neuwahl am Freitag, 13. April, für das Amt des Kreiswehrführers kandidieren. Bis dahin führt er gemeinsam mit Michael Dahlke die Amtsgeschäfte und führt den Verband.
Holger Gebauer hat in einem schriftlichen Entlassungsgesuch sowie in einem persönlichen Gespräch gegenüber dem Landrat erklärt, dass viele Faktoren bei ihm erfüllt sein müssten, damit er seinem persönlichen Anspruch, den er an ein solch wichtiges Ehrenamt habe, gerecht werden könne. Dazu gehören aus seiner Sicht unter anderem die Vereinbarkeit mit Familie und Beruf, ausreichend Zeit für das Ehrenamt, Spaß und Freude daran sowie die Chemie zwischen den jeweiligen Akteuren. Holger Gebauer machte zudem deutlich, dass es sich um seine persönliche Entscheidung handele und ihn niemand dazu aufgefordert habe.
„Wir bedauern, dass Herr Gebauer im vergangenen Jahr für sich feststellen musste, dass an der einen oder anderen Stelle seine Zufriedenheit nicht mehr mit seinem persönlichen Anspruch zusammengepasst hat“, so Landrat Jan Peter Schröder.
Der Kreis Segeberg und der Kreisfeuerwehrverband danken Holger Gebauer für dessen jahrzehntelange Tätigkeit im Kreisfeuerwehrverband in den unterschiedlichsten Funktionen. „Er hat sich mit seinem persönlichen Engagement und seinem Fachwissen um das Feuerwehrwesen im Kreis Segeberg verdient gemacht. Darüber hinaus hat er den Kreis Segeberg auf Landesebene gut repräsentiert und hat auch dort seine Spuren hinterlassen“, so der Landrat.

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