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Jetzt ist Hochsaison für Weihnachtssterne

von Dirk Marquardt

Inga Balke, Inhaberin der Gärtnerei Krayenhagen in Nützen (li.), präsentiert zusammen mit Ute Volquardsen, Präsidentin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, und dem Segeberger Repräsentanten Heiko Rahlf Weihnachtssterne der neuen Sorte J‘adore.

Nützen (mq). Kurz vor Beginn der Adventszeit herrscht in den Gärtnereien in Schleswig-Holstein Hochbetrieb. Denn eine Vorweihnachtszeit ohne Weihnachtssterne – das können sich viele nicht vorstellen. Im echten Norden werden jährlich mehr als eine halbe Million Weihnachtssterne erzeugt, die meisten im Kreis Segeberg.

Auch für Inga Balke aus Nützen hat jetzt eine stressige Zeit begonnen. Rund 65.000 Weihnachtssterne unterschiedlichster Farben und Formen hat sie in ihrer Gärtnerei Krayenhagen produziert. 85 Prozent im klassischen Rot, aber es gibt in dem Jahr auch neue Sorten. J‘adore begeistert in den Farben Weiß, Hellrosa und Pink.

„In dieser Zeit spielt der Weihnachtsstern die Hauptrolle“, sagt Inge Balke. Bis zum zweiten Advent muss die Vermarktung weitgehend abgeschlossen und die Pflanzen müssen im Einzelhandel erhältlich sein. „Der Weihnachtsstern ist schon handwerklich sehr aufwändig. Das sind arbeitsreiche Wochen“, sagt Inga Balke. Sie beliefert über den Hamburger Großmarkt den gesamten Norden bis nach Rostock und Hannover.

Ute Volquardsen, die Präsidentin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, weist darauf hin, dass der Weihnachtsstern ein regionales Produkt ist, das gerade in der Coronazeit noch mehr Gewicht bekomme. „Die Menschen bleiben zu Hause und möchten es sich dort besonders schön machen, gerade in der Adventszeit, die jetzt beginnt. Da gehören auch Weihnachtssterne dazu“, sagte Ute Volquardsen bei dem Termin der Landwirtschaftskammer. Immerhin macht der Einzelhandel in Deutschland etwa 110 Millionen Euro Umsatz mit Weihnachtssternen. Zwischen fünf und acht Euro wird das Qualitätsprodukt aus schleswig-holsteinischen Gärtnereien im Fachhandel kosten, schätzt Inga Balke.

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