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Informationen aus erster Hand zum Thema Berufswahl

von Dirk Marquardt

Henning Ruser, Ausbildungsbeauftragter des Rotary Clubs Segeberg (li.), plant mit dem stellvertretenden Schulleiter Gerd Jeguschke die Ausbildungsmesse im BBZ in Bad Segeberg. Foto: mq

Bad Segeberg (mq). Wer sich mit den Themen Berufswahl und Ausbildung beschäftigt, für den ist die Ausbildungsmesse des Rotary Clubs Segeberg ein Pflichttermin. Die Veranstaltung im Berufsbildungszentrum (BBZ) Bad Segeberg findet am Montag, 20. November, von 17 bis 20 Uhr zum zweiten Mal in der Kreissporthalle in der Burgfeldstraße statt. Auch wer sich für Praktika oder Ferienjobs interessiert, erhält an diesem Abend kompetente Hinweise.
„Wir erwarten rund 500 Schüler und Eltern“, sagt Henning Ruser, Ausbildungsbeauftragter beim Rotary Club, der die Veranstaltung in Kooperation mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) organisiert. Die WKS hat erstmals eine Broschüre zu dieser Messe herausgegeben (siehe Text).
Eingeladen sind die Neunt- und Zehntklässler der Gemeinschaftsschulen am Seminarweg und am Burgfeld (Bad Segeberg), das Schulzentrum Leezen und die Schüler des BBZ in Bad Segeberg. „Aber auch alle anderen, die Fragen zum Thema Ausbildung haben oder sich für einen Beruf interessieren, sind herzlich eingeladen“, sagt Henning Ruser. Mehr als 50 Betriebe und Institutionen sind am Montag mit einem Messestand in der Kreissporthalle vertreten.
„Der Trend ist unverändert. Die Chancen, einen Ausbildungsplatz seiner Wahl zu erhalten, stehen für die Schülerinnen und Schüler sehr gut“, sagt Henning Ruser. Denn viele streben einen höheren Schulabschluss an, um später studieren zu können und fallen damit für den Ausbildungsmarkt weg. „Dabei ist es von Vorteil, wenn man zunächst eine Ausbildung absolviert und anschließend seinen höheren Schulabschluss nachholt. Mit der Erfahrung aus der Ausbildung kommen viele sehr viel besser in der Schule zurecht“, sagt Gerd Jeguschke, stellvertretender Schulleiter am BBZ. Zudem bietet die Ausbildungsmesse die tolle Gelegenheit, einen Blick auf Berufe zu werfen, die man bisher noch nicht im Fokus hatte.
„Auch für diejenigen, die nach dem Ersten Allgemeinen oder dem Mittleren Bildungsabschluss das Abitur anstreben, ist die Messe interessant“, sagt Henning Ruser. So würden Unternehmen Duale Ausbildungen vorstellen, in denen die berufliche Praxis mit einem Studium kombiniert wird.
Nachdem im vergangenen Jahr die Messe zum ersten Mal in der Kreissporthalle stattgefunden hat, nutzen die Veranstalter erneut die guten Voraussetzungen. „Hier herrscht eine toll Messeatmosphäre, es gibt ausreichend Platz und alle können sich gleich gut präsentieren“, sagt Gerd Jeguschke.

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