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In der Fußgängerzone wurde überall gesungen

von Petra Dreu

Der singende Busfahrer, Taxifahrer und Kehrbesenwagenfahrer Mario Bernet brachte vor dem Café Ludwigs das Publikum in Stimmung.Foto: pd

Bad Segeberg (pd). Die Fußgängerzone war schon lange nicht mehr so voll wie am Sonnabend, als beim mittlerweile vierten Segeberg singt an vielen Stellen in der Innenstadt Musik der verschiedensten Stilrichtungen erklang. Monika Saggau lobte bei der offiziellen Eröffnung das ehrenamtliche Engagement Detlef Dreessens, der nicht nur die Idee zu Segeberg singt hatte, sondern mit den Ukulele-Kids der Südstadt und dem Männerchor Bad Segeberg sogar selbst als Sänger beteiligt war.
Gute Laune war bei nahezu allen Chören angesagt, von denen in Sachen Humor gleich zu Beginn der Landfrauenchor Hartenholm Sing for Fun eine Duftmarke setzte. „Ich hab die Schokolade doch nur angeguckt“ sangen die Frauen mit einem Augenzwinkern und Blick auf kleinere und größere Speckrollen. Dann offenbarten sie genau das, was jeder wohl geahnt hat: „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe – in manchen Männern aber auch“.
Vor dem Café Ludwigs entzückte der einstige singende Busfahrer, spätere singende Taxifahrer und aktuell singende Kehrbesenwagenfahrer Mario Bernet sein Publikum. Mitgebracht hatte er nicht nur Klassiker von Elvis und Tom Jones, sondern auch neuere Stücke, die auf seiner CD zu finden sind.
Bis mittags sangen nahezu alle Chöre draußen. Am Nachmittag aber wurden die Gesangsbühnen in die Remise, den Kreistagssitzungssaal, das Foyer im Marienhof, in die Aula der Gemeinschaftsschule, die Aula der Dahlmannschule, ins Café Ludwigs und in den Rathaussaal verlegt. Am Abend wurden Segebergs Gaststätten einbezogen.

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