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Im Erlebniswald darf wieder gespielt werden

von Dirk Marquardt

Stephan Mense, Leiter des Erlebniswaldes Trappenkamp (li.), erläutert Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht das Konzept.

Daldorf (mq). Der Start fiel noch verhalten aus. Nach der siebenwöchigen Schließung wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie darf jetzt auch der Erlebniswald Trappenkamp wieder seine Tore öffnen. „Wir sind froh, dass es wieder losgehen kann“, sagt Stephan Mense, Leiter des Erlebniswaldes. Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht besuchte am Montag die Einrichtung der Landesforsten Schleswig-Holstein und sah zum Auftakt nur wenige Kinder mit ihren Eltern.

Rund 150.000 Besucher im Jahr zählt der Erlebniswald. „Durch die Schließung haben wir einen 20-prozentigen Verlust an Besuchern“, sagt Stephan Mense. Durch den Ausfall des Frisch-lingsfestes und die fehlenden Osteraktionen sind Verluste entstanden, die man nicht wieder ausgleichen kann.

Jetzt aber haben Kinder und Eltern wieder die Möglichkeit, den Erlebniswald zu besuchen. Stephan Mense allerdings ruft dazu auf, gerade am Wochenende die sozialen Medien zu nutzen, um sich darüber zu informieren, ob man noch auf das Gelände darf. Erlaubt sind maximal 1.000 Besucher, die gleichzeitig im Erlebniswald sein dürfen. Warteschlangen vor dem Eingang am Waldhaus sollen vermieden werden.

Sieben Wochen lang haben sich die 15 Mitarbeiter des Erlebniswaldes um ihre Einrichtung gekümmert. „Wir haben gestrichen und geputzt. Die FÖJ-ler haben sogar ein Unterhaltungsprogramm für die Ziegen entwickelt,“, sagt Stephan Mense. Den Tieren fehlte die Abwechslung durch die Besucher.

Allerdings müssten im Erlebniswald aktuell auch Einschränkungen hingenommen werden.Auf die Vorführung der Falknerei und die öffentlichen Fütterungen muss man vorerst verzichten, auch der Hundewald bleibt zunächst geschlossen. „Unsere Falknerei ist aber optimistisch, dass es bald wieder losgeht“, sagt Mense. Die Abstände zwischen den Zuschauerbänken werden derzeit vergrößert.

„Aber 60 Prozent der Besucher kommen wegen der Spielplätze, das ist der Schwerpunkt“, sagt Stephan Mense. Und die vielen Spielmöglichkeiten könnten unter Beachtung der Hygieneregeln genutzt werden. Mitarbeiter des Erlebniswaldes kontrollieren die Plätze regelmäßig. Zudem sollen sich Kinder nach dem Spielen die Hände waschen.

„Familien brauchen Angebote. Deswegen freue ich mich, dass Spielplätze und Einrichtungen wie der Erlebniswald wieder eröffnen dürfen“, sagt Jan Philipp Albrecht.

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