Aktuelles
Demokratieprojekt auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn

120 Kinder waren fünf Tage lang erwachsen

von Dirk Marquardt

Die beiden Biolaborantinnen Raphalea Frederiksen (hi.li.) und Katharina Kleinfeldt vom Lübecker Unternehmen „Euroimmun“ untersuchten mit den Kindern Laborproben. Fotos: mq

Wittenborn (mq). Zum fünften Mal versammelten sich 120 Kinder zum Demokratieprojekt „Stadt der Kinder“ auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn. „Es sind im Laufe der Zeit immer mehr Bewerber geworden“, freut sich Jana Oelschlägel vom veranstaltenden Kreisjugendring Segeberg über den nachhaltigen Erfolg der Aktion. Mehr als 200 Anmeldungen gab es für das fünftägige Projekt, so dass am Ende das Los über die Teilnehmer entscheiden musste.
Die jeweils 60 Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren hatten jeden Tag ein volles Programm zu absolvieren. Durch das Hineinschnuppern in verschiedene Berufe sammelten sie Erfahrungen in der Arbeitswelt, verdienten Geld in Form der Währung  „Kauri“ und lernten so spielend Demokratie, Geldverkehr, Arbeitsmarkt und Marktwirtschaft kennen. „Die Angebote sind cool. Zudem freundet man sich schnell mit anderen Kindern an“, sagt Finn Ole Schmidt. Der Elfjährige hatte ebenso wie sein Freund Nils-Janne Spring viel Spaß an den fünf Tagen. „Man erfährt so viele Sachen, die man nicht kennt“, sagt Nils-Janne. Das Stadtparlament mit dem gewählten Bürgermeister debattierte über aktuelle Wünsche und Forderungen.  Spannend wurde es an jedem Abend in der Stadtstunde, wenn alle Kinder über Vorhaben abstimmen durften.
Rund 60 Teamer, Zeltbetreuer und Arbeitgeber sorgten für einen reibungslosen Ablauf während des Projektes. Unternehmen wie Euroimmun, der Wege-Zweckverband, Bäcker Gräper, die Sparkasse Südholstein, Sports­pool oder Ergon sorgten für eine bunte Auswahl an Berufen.

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