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Haus Segeberg soll Kulturelles Zentrum werden

von Gerald Henseler

Der Förderverein Kreis- und Stadtmuseum Segeberg wünscht sich ein Kulturelles Zentrum im Haus Segeberg. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe).  Das Gebäude des Höhlenkruges in der Lübecker Straße steht nicht mehr als Museumsstandort zur Verfügung. Der Förderverein Kreis-und Stadtmuseum Segeberg will seine Pläne deshalb aber nicht aufgeben. Schon vor drei Jahren sprach  der Vereinsvorsitzende Professor Asmus J. Hintz mit Landrat  Jan Peter Schröder. Er schlug ihm vor, in den Verwaltungsneubau zu ziehen und das Haus Segeberg für ein Kulturelles Zentrum frei zu machen. Drei Parteien wollen in der Sitzung des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses des Kreises Segeberg am Dienstag nun die Durchführung einer Machbarkeitsstudie beantragen.

Das Haus Segeberg bietet laut Hintz hervorragende räumliche Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten. „Im Zusammenhang mit dem anstehenden Neubau der Kreisverwaltung ist die einmalige Gelegenheit entstanden, das historische Gebäude aus dem späten 18. Jahrhundert in ein Kulturelles Zentrum umzunutzen“, so Hintz. Da auch die Nebenbauten und (Park-)Flächen bereits im Besitz des Kreises sind, wäre hier auch eine Ausweitung des Kulturangebots, möglicherweise durch einen Anbau, vorstellbar.

Neben dem reinen Museumsbetrieb mit dem Schwerpunkt zur Kreisgeschichte sind nun auch Kapazitäten für Archive und Forschung, Kultur- und Heimatpflege, breitgefächerte Kulturveranstaltungen sowie eine Stärkung der touristischen Marke des Kreises vorgesehen.

In den Jahren 1959 und 1960 wurde das Haus Segeberg  schon einmal als Kulturhaus genutzt.

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