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Gute Holzernte in Schleswig-Holstein

von Heike Hiltrop

Die Landesforsten mit Harald Nasse und die Holzagentur vermarkten gemeinsam ihre Laubholzernte. Die Stämme wurden von den Käufern auf dem Lagerplatz in Daldorf inspiziert. Foto: hh

Daldorf (hh). Mannshohe Eichen, ebenmäßige Buchen aber auch außergewöhnlich strukturierte Schätze: Die Holzernte in Schleswig-Holstein war eine sehr gute. Zu diesem Ergebnis kommen die Landesforsten und die Holzagentur, die am Donnerstag auf dem Holzlagerplatz in Daldorf die diesjährige Laubstamm-Submission präsentierten. Seit 1972 wird gemeinsam angeboten. „Wir können wirklich sehr zufrieden sein“, sind sich Harald Nasse von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten und Dr. Manfred Queer von der Schleswig-Holsteinischen Holzagentur einig, beim Blick über den Lagerplatz in Daldorf und über mehr als 1.300 Stämme, die hier auf ihre Käufer warten.
Über einen Zeitraum von drei Wochen hatten Bieter Wertholz aus Schleswig-Holstein auf vier Lagerplätzen inspizieren und begutachten können. 32 Bieter aus Deutschland sowie Dänemark, Polen, der Schweiz und Estland gaben ihr Angebot ab. Rund 3.500 Festmeter vor allem Eiche und Esche aber auch Buche, Ahorn, Platane, Kirsche und andere Baumarten. Zur besonderen Rarität wurde eine einzige Erle und eine Buche, die in fünf Jahren Lagerzeit verpilzte und so zur so genannten Trüffelbuche geworden ist. Die Braut vom Daldorfer Platz, also der besten Baum, für den am höchsten geboten wurde, stammt aus der Försterei Haale, 20 Kilometer südlich von Rendsburg. Mit einem Durchmesser von 96 Zentimetern brachte das gut gewachsene Prachtstück es auf einen Festmeterpreis von 1.379 Euro und einen Gesamterlös von 5.190 Euro. Der Baumstamm wird in Bayern zu hochwertigem Möbelfurnier weiter verarbeitet.

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