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Geschichtsfreunde laden zu Besichtigungen ein

von Gerald Henseler

Die Freunde der Bad Segeberger Geschichte laden am Sonntag zu Führungen durch die Marienkirche ein.

Bad Segeberg (ohe). Der bundesweite Tag des Denkmals findet in diesem Jahr nur online statt. Doch die Freunde der Bad Segeberger Geschichte laden am Sonntag, 13. September, zu echten Besichtigungen ein. Zudem weisen sie auf Denk- und Mahnmale in der Stadt hin. „Ganz ausfallen lassen wollten wir den Tag aber nicht“, erklärt Detlef Dreessen, der im Netzwerk Segeberger Geschichte aktiv ist.  Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, sich an Erfahrungen aus der Geschichte zu erinnern, sind sich die Organisatoren einig.

Das Museum Alt Segeberger Bürgerhaus öffnet von 12 bis 17 Uhr. Es zeigt die Stadtentwicklung von der mittelalterlichen Burgsiedlung bis zur modernen Kreisstadt. Von 11 bis 12 Uhr ist die Rantzau-Kapelle in der Hamburger Straße 62 zu besichtigen. Der Universalgelehrte, Humanist und Stellvertreter dreier Könige, Heinrich Rantzau, ließ sie 1588 errichten. Die heutige Kapelle ist ein Nachfolgebau aus dem Jahr 1770 neben dem Rantzau-Obelisken aus dem Jahr 1590.

Die Kunsthalle Otto-Flath wurde als inklusive Museum neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Werke des Bildhauers Otto Flath. Die Kunsthalle in der Bismarckallee 5 ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Führungen durch die Marienkirche bieten die Geschichtsfreunde am Sonntag, 13. September, zwischen 14 und 16 Uhr an. Die Kirche ist die älteste dreischiffigen Gewölbebasilika der Backsteinromanik Nordelbien. Nur von außen kann in diesem Jahr die Wollspinnerei Blunck in der Kurhausstraße 38 besichtigt werden. Der Eintritt zu den Museen ist am kommenden Sonntag frei.

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