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Geflügelpest: Sanktionen im Kreis Segeberg aufgehoben

von gelieferte Meldung

Bad Segeberg (em). Am 3. Januar 2017 wurde in der Gemeinde Leezen, Ortsteil Krems I, der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel amtlich festgestellt. Der Kreis Segeberg hatte ein Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk um den Fundort und mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort als Beobachtungsgebiet festgelegt.Nachdem nunmehr in den 30 Tagen nach dem Ausbruch keine weiteren Nachweise des hoch pathogenen Influenza A Virus des Subtyps H5 bei Wildvögeln und Hausgeflügel in diesem Sperrbezirk und in diesem Beobachtungsgebiet vorliegen, konnten der Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet aufgehoben werden. Somit gibt es aktuell auf dem Gebiet des Kreises Segeberg keine Restriktionszonen mehr.

Auch wenn sich das Geflügelpestgeschehen bei Wildvögeln im Kreis Segeberg etwas entspannt hat, ist es noch zu früh, von einer Entwarnung zu sprechen. So ist die Zahl der dem Veterinäramt gemeldeten Totfunde an Wildvögeln in den vergangenen Tagen wieder deutlich gestiegen. Aktuell befindet sich eine auf dem Gebiet der Gemeinde Groß Rönnau tot aufgefundene Stockente in der labordiagnostischen Abklärung. Ebenso deuten positive Befunde in anderen Kreisen in Schleswig-Holstein im Januar 2017 beim Hausgeflügel und bei Wildvögeln noch auf eine angespannte Seuchensituation hin.

Unabhängig von der aktuellen Aufhebung der Restriktionszonen im Kreis Segeberg gelten die strengen Biosicherheitsmaßnahmen auch für kleine Geflügelbestände und das Aufstallungsgebot im Kreis Segeberg, wie im gesamten Land Schleswig-Holstein, als Maßnahme der Risikominimierung uneingeschränkt weiter.

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