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Gefllügelpest: Kreis hebt Beobachtungsgebiet auf

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Am 21.12.2016 wurde im Kreis Plön in der Stadt Plön, Ortsteil Koppelsberg, der Ausbruch der Geflügelpest bei Wildvögeln amtlich festgestellt. Der Kreis Plön hatte ein Gebiet mit einem Radius von mindestens drei Kilometern als Sperrbezirk um den Fundort und mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Fundort als Beobachtungsgebiet festgelegt. Von dem Beobachtungsgebiet war auch der Kreis Segeberg mit dem Gebiet der Gemeinden Damsdorf, Schmalensee, Stocksee sowie einem Teil des Gemeindegebietes der Gemeinde Seedorf betroffen.

Nachdem nunmehr in den 30 Tagen nach dem Ausbruch keine weiteren Nachweise des hoch pathogenen Influenza A Virus des Subtys H5 bei Wildvögeln und Hausgeflügel in diesem Sperrbezirk und in diesem Beobachtungsgebiert vorliegen, konnte das Beobachtungsgebiet aufgehoben werden. Somit ist die nordöstliche Region des Kreises Segeberg nach den ersten Nachweisen der Geflügelpest bei Wildvögeln Anfang November 2016 erstmals wieder frei von Restriktionszonen.

Der Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet, die nach dem Nachweis des hoch pathogenen Influenza A Virus des Subtyps H5 bei einem Greifvogel im Ortsteil Krems I in der Gemeinde Leezen am 02.01.2017 festgelegt worden sind, bleiben weiterhin bestehen. Es handelt sich hier um den bisher letzten Nachweis der Geflügelpest bei Wildvögeln im Kreis Segeberg.

Insgesamt hat sich das Geflügelpestgeschehen bei Wildvögeln im Kreis Segeberg somit etwas entspannt. Dies zeigt sich auch in der Anzahl der dem Veterinäramt gemeldeten Totfunde an Wasservögeln, Greifvögeln und Möwen, die deutlich rückgängig ist.

Unabhängig von diesen positiven Tendenzen rund um das Seuchengeschehen gelten die strengen Biosicherheitsmaßnahmen auch für kleine Geflügelbestände und das Aufstallungsgebot im Kreis Segeberg, wie im gesamten Land Schleswig-Holstein, als Maßnahme der Risikominimierung uneingeschränkt weiter.

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