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Geburtenzahlen bleiben stabil

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Chefarzt Dr. Christian Rybakowski

Bad Segeberg (em). Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Segeberger Kliniken hält ihre Geburtenzahlen auch 2017 stabil. Bis Ende des Jahres geht Chefarzt Dr. Christian Rybakowski von 655 geborenen Babys aus. „Wir haben das Potenzial an Frauen, die ohne angeschlossene Kinderklinik entbinden können und wollen, weitgehend ausgeschöpft. Wir scheinen uns in den letzten Jahren auf diesen Wert eingependelt zu haben. Wachstum halte ich daher nur noch dann für möglich, wenn die Attraktivität der umliegenden Mitbewerber nachlassen sollte“, bewertet der Frauenarzt die Situation der Geburtskliniken in Eutin und Henstedt-Ulzburg, die durchaus in Bewegung ist. Seit letzter Woche ist bekannt, dass die Paracelsus Kliniken zahlungsunfähig sind. Davon ist auch die Geburtsklinik in Henstedt-Ulzburg betroffen. In Eutin muss intensiv in Sanierungsmaßnahmen investiert werden. „Wir werden in den nächs­ten Monaten sehen, ob diese Ereignisse bei uns zu einer höheren Nachfrage an Entbindungsterminen führen.“
Insgesamt blickt Rybakowski auf ein gutes Jahr der Segeberger Geburtshilfe. Alle aufgetretenen Notfälle, von denen es nur vereinzelte gab, konnten ohne Schaden für Mutter und Kind bewältigt werden. Als besonders spannend empfindet der Mediziner die Geburten der syrischen Neubürgerinnen. Die Frauen würden häufig – sicher auch verursacht durch die Sprachbarriere – mit einer ausgeprägten Natürlichkeit in die Geburten gehen. Das hätte die Arbeit des gesamten Teams häufig bereichert.

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