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Freie Fahrt durch die Kronsheider Straße

Bürgermeister Matthias Bonse, Bürgervorsteher Horst Kornelius, Planer Carsten Bein und Bauamtsleiter Torsten Maaß (v.li.)gaben die ausgebaute Kronsheider Straße frei. Fotos: ohe

Wahlstedt (ohe). Der Verkehr in der Kronsheider Straße rollt wieder. Nach 18-monatiger Bauzeit gaben die Verantwortlichen am vergangenen Donnerstag eine der wichtigsten Straßen Wahlstedts wieder frei. „Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk“, freute sich Bürgermeister Matthias Bonse. Schneller als erwartet hatte die Firma Grothe Bau den Ausbau der rund 1.100 Meter langen Straße abgeschlossen. Planungen sahen die Fertigstellung erst für das Frühjahr 2019 vor.
Den Anliegern machten Wahl­stedts Stadtvertreter ein weiteres Weihnachtsgeschenk. Sie kürzten  den Umlageanteil der Ausbaukosten für die Anwohner.
Bei Planungsbeginn im Jahr 2016 sollten die Anlieger 60 Prozent der  Kosten tragen. Jetzt legt die Stadt nur 45 Prozent der Summe von rund 3,5 Millionen Euro auf die Anlieger um. Für Wahlstedts Stadtkasse bedeutet das 525.000 Euro mehr Belastung.
Wahlstedts Bürgervorsteher Horst Kornelius hofft, dass der Ausbau der Kronsheider Straße nun die Waldstraße entlastet. Schon in den ersten Stunden nach der Freigabe war zu beobachten, dass viele Lastwagen die Kronsheider Straße als Zufahrt zum Industriegebiet nutzen.
Mitte Mai 2017 begannen die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt. Weniger als ein Jahr später starteten die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt.
„Im Rahmen der Ausbauarbeiten haben wir die beiden Lichtzeichenanlagen erneuert“, erklärt Bauamtsleiter Torsten Maaß. Induktionsstreifen unter der Asphaltdecke zählen ab sofort den Durchsgangsverkehr und unterscheiden dabei zwischen Lkw, Pkw und Motorrad.
Carsten Bein, Geschäftsführer der planenden Ingenieurgesellschaft Jürgens und Bein lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und der Autokraft. Anlieger hatten während der Bauzeit starke Einschränkungen hinnehmen müssen. „Die vielen Sackgassen waren ein Problem bei der Verkehrsführung“, erläutert Carsten Bein.
Im Zuge der Ausbaumaßnahme wurden die Bushaltestellen barrierearm gestaltet und die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Die Straße soll jetzt mindestens 35 Jahre halten. Die obere Asphaltschicht muss aber voraussichtlich nach 15 Jahren erneuert werden.

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