Aktuelles
Erhalt des Kirchengebäudes ist sicher

Förderverein für die Katholische Kirche in Trappenkamp

von Silvie Domann

Der Vorstand des neu gegründeten Fördervereins St. Joseph mit (v.li.) Gabriele Kief, Iwonna Pinno, Ewa Czarnetzki, Regina von Langenn-Steinkeller, Hedwig Rerich, Ulrich Schöneberg, Gisbert Sommer, Beate Hellmann, Maximilian von Langenn-Steinkeller, Kristi
Trappenkamp (sd). Die Katholische Kirchengemeinde St. Josef in Trappenkamp hat nun einen Förderverein. 21 Mitglieder gehören dem Förderverein St. Josef an, Ulrich Schöneberg ist der Vorsitzende, sein Stellvertreter ist Gisbert Sommer. Ewa Czarnetzki ist Schatzmeisterin, Marika Schöneberg Schriftführerin. Die sieben Beisitzer sind Gabriele Kief, Beate Hellmann, Iwonna Pinno, Hedwig Rerich, Kristina Plichta, Regina von Langenn-Steinkeller sowie ihr Sohn Maximilian. Mit 13 Jahren ist er das jüngste Vereinsmitglied und wird die Wünsche der Jugendlichen mit einbringen. Der monatliche Mindest-Mitgliedsbeitrag beträgt drei Euro. Auch Nicht-Katholiken können dem Förderverein beitreten.
Knapp drei Monate hatte eine Hand voll Gemeindeglieder der Trappenkamper St. Josefs-Gemeinde die Gründung eines Fördervereins für ihre Kirche vorbereitet. Eine Satzung wurde mit dem Erzbistum Hamburg erarbeitet, das Schriftstück rechtsanwaltlich geprüft.
Zwei Ziele verfolgen die Gemeindeglieder mit der Gründung ihres Fördervereins. Zum einen soll durch Mitgliedsbeiträge und Spenden der Erhalt des Kirchengebäudes mit kunstgeschichtlicher Bedeutung – Ruth und Theo Landmann gestalteten das Innenleben – gesichert werden, zum anderen soll ein lebendiges Gemeindeleben entstehen.
Im Zuge der Umstrukturierung der katholischen Pfarreien zu pas­toralen Räumen aufgrund des Priestermangels wird nun die Pfarrei St. Josef (Trappenkamp)/St. Johannes (Bad Segeberg)/St. Adalbert (Wahlstedt) zum pastoralen Raum St. Vicelin (Neumünster) zugeschlagen. Neun Kirchen werden diesem Raum angehören. „Wir sind rechtlich zwar nicht selbstständig, doch wir bekommen wieder mehr Verantwortung vor Ort“, erklärte Diakon Bogislaw von Langenn-Steinkeller. Diese wolle man nutzen, um das Gemeindeleben lebendig zu gestalten: Ausflüge und spezielle Veranstaltungen in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit sind geplant.

Diesen Beitrag teilen:

Zurück