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Förderverein Dorfzentrum will Gnissauer motivieren

Das alte Pastorat in Gnissau ist marode, steht aber unter Denkmalschutz. Foto: ohe

Gnissau (ohe). Die Gemeindekasse ist leer, Arbeitsplätze sind rar, kleine Höfe werden aufgegeben. Das ist die Ausgangssituation in der niedersächsischen Gemeinde Oberndorf. Der Film „Von Bananenbäumen träumen“ zeigt, wie die Oberndorfer ihr Dorf retten wollen. Ihre mutigen Ideen beflügeln immer mehr Leute. Einheimische und Zugereiste, Erwachsene und Kinder fangen an zu träumen und krempeln mit weitem Blick die Ärmel hoch.
Jetzt zeigt der Förderverein Dorfzentrum Gnissau den Dokumentarfilm. Die Vorführung beginnt am  Freitag, 16. März, um 19 Uhr im Sportlerheim des TSV Gnissau (Ottenbergkamp). „Mit dem Film möchten wir die Gnissauer motivieren“, sagt Conny Christiansen. Der Eintritt ist frei. Der Förderverein bewirtet die Gäste mit Snacks und Getränken, so  die  Vorsitzende.
Der Förderverein setzt sich seit Jahren für die Gründung eines neuen Dorfzentrums in Gnissau ein. Im vergangenen Jahr mussten die Gnissauer einen Rückschlag hinnehmen.  Der Ahrensböker Ortsteil hatte einen Markttreff geplant. Eine Machbarkeitsstudie hielt dies nicht für wirtschaftlich. Die Gemeinde hätte sich auf hohe Zuzahlungen einstellen müssen.
Die Gnissauer planten um und wollten ihr neues Dorfzentrum an Stelle des Pastorats erstellen. Das sollte dafür abgerissen werden. Auch diesen Plan mussten die Gnissauer zumindest teilweise verwerfen, denn das Pastorat steht seit Ende des vergangenen Jahres unter Denkmalschutz.
Die Hoffnung auf ein neues Dorfzentrum haben die Gnissauer dennoch nicht aufgegeben. Bis es verwirklicht wird, dient den Gnissauern ein umgebauter Bauwagen als Treffpunkt.  Das rollende Dorfzentrum macht an verschiedenen Orten im Dorf Station. „Das Angebot wird gut angenommen“, freut sich Conny Christiansen.

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