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Flaths Skulpturen inmitten moderner Installationen

Marianne Prien (li.) und Dr. Susanne Will-Flatau hoffen, mit der neuen Präsentation von Flaths Skulpturen mehr Interesse an der Kunst des Bildhauers zu wecken. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Feuer, Wasser, Erde und Luft – diese vier Elemente beschäftigten den Bildhauer Otto Flath in seinen Werken. Schon in dem Relief am Eingang zur Kunsthalle Flath  in Bad Segeberg (Bismarckallee 5) stellt Flath diese Wurzelkräfte dar. Flath auf christliche Kunst zu reduzieren sei ein Fehler, meint Dr. Susanne Will-Flatau, die stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises Kulturforum Flath.
Mit anderen Mitgliedern des Förderkreises konzipierte sie jetzt die Sonderausstellung „Kunst hält uns oben“. Mit Unterstützung von Heiko Beckmann und des Künstlers Carsten Rieck-Ballhorn setzten sie Flaths Skulpturen neu in Szene. Jetzt stehen Flath-Figuren auf einem Floß. Die Installation aus Paletten, Wassergläsern und Schwimmwesten stellt eine Fluchtszene dar. Flath selbst hat Flucht und Vertreibung erlebt und immer wieder thematisiert.
Die getopften Obstbäume, die Flaths Skulpturen zum Thema Erde umrahmen, versteigert der Förderkreis am Sonntag, 1. Oktober,  um 16 Uhr. Der Erlös geht an die Stiftung Otto Flath.
Susanne Will-Flatau empfiehlt Besuchern, sich Zeit für die Ausstellung zu nehmen. „Man muss in die Dinge reinschauen“, sagt sie. Mit der anderen Art, Flaths Werke zu präsentieren, hofft der Förderkreis auch jungen Menschen  einen Zugang zu Flaths Werk zu geben.
Im Rahmen der Segeberger Kulturtage ist der Eintritt zu der Sonderausstellung „Kunst hält uns oben“ am Sonnabend, 30. September, und Sonntag, 1. Oktober, von 15 bis 18 Uhr frei. Bis Ende des Jahres soll sie in der Kunsthalle Flath zu sehen sein.
Am Sonntag, 1. Oktober, veranstaltet der Förderkreis einen Kunstflohmarkt. Von 10 bis 17 Uhr bieten die Mitglieder dann Bilder und Bücher zum Kauf an.

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