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FKK-Party ist aus Trappenkamp nicht wegzudenken

von Alexandra Bury

Bunte Schmetterlinge: Marion Bremer (v.li.), Astrid Steinmetz, Jörg Gehricke und Telse Bremer waren in Feierlaune. Fotos: aby

Trappenkamp (aby). Sie ist aus Trappenkamp nicht mehr wegzudenken und lockt Feierfreudige aus dem gesamten Umland an: Die Faschingsfeier der Fröhlichen Karnevalskinder (FKK) war wieder ein voller Erfolg. Bunt, laut und lustig ging es in der Franz-Bruche-Halle an der Königsberger Straße zu, als sich 500 Kostümierte zu einer ausgelassenen Party bis in den frühen Morgen trafen.

Als richtige Entscheidung bewertete FKK-lerin Tanja Kracht den Standort der Bühne: „Wir haben sie wieder quer zum Festsaal aufgestellt, der Versuch an der Seite kam im vergangenen Jahr nicht so gut an. So hat man mehr Platz zum Tanzen und die hinteren Sitzreihen bekommen mehr mit.“ An langen Tischen und Bänken saßen die Besucher und unterhielten sich bestens beim Programm, das die Karnevalskinder für den Abend ausgetüftelt hatten. Zwei Leinwände neben der Bühne sorgten für gute Sicht. „Es ist wieder eine bunte Mischung aus Gesang, Tanz und lustigen Sprachbeiträgen“, schilderte Tanja Kracht.

Die gut 50 FKK-ler lieferten eine Show, bei der sich die ausgefallen kostümierten Gäste köstlich amüsierten. Thomas Beth moderierte die Show im silbernen Glitter-Jacket und holte auch Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille auf die Bühne. Der musste sich seinen Bürgermeisterschlüssel erst bei einer Dschungelprüfung verdienen.

Abwechslungsreich wie das Programm waren auch die Kostüme. Hippies saßen neben Mönchen und Zombies prosteten Elfen zu. „Ich bin der Hutmacher aus Alice im Wunderland. Wir sind mit einer ganzen Truppe hier, die sich alle als Figuren aus der Geschichte verkleidet haben. Ich habe heute um 10 Uhr vormittags mit dem Ankleiden und Schminken angefangen, für mein Kostüm habe ich 130 Euro bezahlt“, erzählte Bente Albrandt. Für die Ricklinger Cornelia und Ralf Dietrich war die Feier mit besonderen Erinnerungen verbunden, wie Ralf Dietrich berichtete: „Vor 20 Jahren waren wir hier, als meine hochschwangere Frau plötzlich Wehen bekam. Dann sind wir sofort ins Krankenhaus nach Bad Segeberg gefahren und unsere Mandy kam zur Welt.“

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