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Feuerwehrleute trafen sich zum DRK-Aderlass

von Katja Lassen

Schwester Ursula kümmert sich um Marinko Matthews. Der Feuerwehrmann aus Wakendorf I hat schon mehrfach Blut gespendet und folgte dem Aufruf des Wehrführers Sven Lange, der so viele Kameraden wie möglich im dritten Bereich zusammentrommelte.Fotos: kf

Wakendorf I (kf). Während andere einen Tag vor Heiligabend noch im Shopping-Wahn die letzten Besorgungen machten, trafen sich Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wakendorf I/Bühnsdorf, Altengörs, Neuengörs, Stubben und Klein Gladebrügge zum gemeinschaftlichen Blutspenden im Gemeindehaus in Wakendorf I.

Zur Freude von Kurt Böttger, erster Vorsitzender des DRK Ortsvereins Neuengörs und Umgebung. Zusammen mit seinen Helferinnen stellte er den Blutspendetermin auf die Beine. Dieser ist für die Versorgung über die Feiertage sehr wichtig, da es sonst aufgrund der nur bedingten Haltbarkeit der Thrombozyten zu Engpässen in der Versorgung käme. Die 31 Feuerwehrkameraden und weitere Spender wollten dem entgegenwirken.

Ganze sechs Minuten dauerte das Blutspenden bei Henrik Bardowicks von der Freiwilligen Feuerwehr Bühnsdorf, dann hatte er einen halben Liter des so wichtigen Lebenssaftes gespendet. Norbert Tröltzsch von der Wakendorfer Wehr tat es ihm gleich und spendete bereits zum 26. Mal. Auch Norbert Köster, Feuerwehrkamerad in Stubben, tat es den beiden gleich.

Wakendorfs Wehrführer Sven Lange freute sich über den Zuspruch der vielen Kameraden. Auf der vergangenen Jahreshauptversammlung hatte er bei den Kollegen um rege Beteiligung geworben, nachdem Kurt Böttger, der seit 34 Jahren DRK Ortsvereinsvorsitzender in Wakendorf I ist, ihn darum gebeten hatte. Unter allen 71 Spendern, darunter acht Erstspender, die alle einen Christstollen mit nach Hause nehmen durften, wurden drei Präsentkörbe verlost. Die DRK-Damen sorgten mit viel Engagement für einen leckeren Imbiss und Getränke.

Für 2020 hat Kurt Böttger dem DRK schon zusagen können, dann wird am zweiten Weihnachtstag Blut gespendet, mit dem dann hoffentlich viele Leben gerettet werden können.

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