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Familienzentrum als Stadtteil-Treffpunkt für alle Südstädter

Nach sieben Monaten Bauzeit ist das Familienzentrum in der Südstadt fertiggestellt. Architekt Achim Kölbel (v.li.), Koordinatiorin Doris Hinz, die Leiterin des Kindergartens Südstadt, Sabine Winter, und die Vorsitzende des Kirchenvorstands, Dr. Kirsten Ge

Bad Segeberg (kf). Die Bewohner der Bad Segeberger Südstadt haben jetzt einen Treffpunkt für Begegnungen. Das Familienzentrum (Falkenburger Straße 92), das in unmittelbarer Nachbarschaft zur Familienbildungsstätte und als direkter Anbau an den Kindergarten Südstadt gebaut wurde, wird am Sonnabend, 24. Februar, sieben Monate nach dem ersten Spatenstich offiziell eröffnet. Die Einweihungsfeier, zu der alle Südstädter herzlich eingeladen sind, findet mit Musik, Spiel und Spaß in der Zeit von 11 bis 14 Uhr statt.
Träger des Familienzentrums ist die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Segeberg, die den 280.000 Euro teuren Bau mit Hilfe der Stadt Bad Segeberg finanziert hat. Letztere hatte für das Stadtteilzentrum Städtebau-Förderungsmittel in Höhe von 200.000 Euro beantragt. Die restlichen 80.000 Euro sowie die laufenden Kosten trägt die Kirchengemeinde.
„Das ist schon ein Bonbon, den die Kirchengemeinde uns da schenkt“, so Sabine Winter, die als Leiterin des Kindergartens Südstadt zusammen mit Ulrike Häusler, Leiterin der Familienbildungsstätte, bei einem Becher Kaffee die Idee des Familienzentrums geschmiedet hat.
Eine Idee, die bei allen Beteiligten sofort auf große Zustimmung stieß. Dr. Kirsten Geißler, Vorsitzende des Kirchengemeinderats, betonte: „Kirche darf nicht nur um sich selbst kreisen, sondern muss dicht am Menschen sein.“ Das Angebot im Familienzentrum sei jedoch nicht religiös gebunden, es dürfe jeder Südstädter kommen und nutzen. Optimal ist es dabei, dass sich das Familienzentrum als generationsübergreifender Treffpunkt ideal zwischen Versöhnerkirche, Probs­teialtenheim, Familienbildungsstätte, Franz-Claudius-Schule und Kindergarten einfügt.
Tatsächlich ist es dem Architektur- und Planungsbüro Kölbel gelungen, den Bau so zu konzipieren, dass sich die Anlage zu einem Hof umschließt. Inhaltlich wird das Ensemble durch das Familienzentrum vervollständigt und gewährt den Blick auf die Kirche und die Südstadt. „Damit nimmt das Familienzentrum Bezug zu dem Ort auf, an dem es wirken soll“, so Diplom-Ingenieur und Architekt Achim Kölbel. Auf 120 Quadratmeter Nutzfläche ist ein 80 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum für 70 bis 80 Personen, ein separater Besprechungsraum sowie Sanitäranlagen, ein kleines Büro für die Koordinatorin des Familienzentrums, Doris Hinz, und eine kleine Teeküche entstanden. Das Familienzentrum ist barrierefrei zugänglich und soll örtlichen Vereinen und Verbänden als Sitzungsraum dienen. Interessengemeinschaften und Initiativen bietet er einen Versammlungsort zur Beratung, Begleitung oder Begegnung. Hier findet Nachbarschaftshilfe statt, es treffen sich Familien, Kinder und Großeltern aber auch Freundinnen zum Kommunizieren und Kontakte knüpfen. Die Koordination der Angebote im Familienzentrum übernimmt Doris Hinz, die montags bis freitags von 8.30 bis 14.30 Uhr vor Ort ist. Telefonisch ist sie unter  04551/9952474 oder per E-Mail unter familienzentrum.suedstadt@kirche-segeberg.de zu erreichen.
Zu den ersten festen Angeboten gehört das offene Südstadt-Café, das immer dienstags und donnerstags von 8 bis 11 Uhr sowie mittwochs von 15 bis 17 Uhr stattfindet.

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