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EU ermöglicht in Sülfeld einen Bienenlehrpfad

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Dietmar Rhode fertigte die Holzständer für den neuen Bienenlehrpfad in Sülfeld.Foto: hfr

Sülfeld (em). Holger Redelin, Imker in der Gemeinde Sülfeld hatte die Idee, Bürgermeister Wegner stellte spontan die Flächen zur Verfügung, die Aktiv-Region Alsterland bewilligte 80 Prozent der Kosten in Höhe von circa 5.000 Euro aus Europäischen Fördermitteln, ein örtlicher Handwerker fertigte die Stelltafeln, die Infotafeln dazu kamen vom Deutschen Imkerbund. Vor wenigen Tagen nun wurde der Bienenlehrpfad in der Gemeinde Sülfeld errichtet. Jeder weiß, wie wichtig die Bienen im Zusammenwirken von Natur und Mensch, zur Schaffung des ökologischen Gleichgewichts, sind, dennoch wird viel zu wenig getan, um den massiven Rückgang der Bienenpopulation in den heimischen Gärten und Anlagen einzuschränken oder gar zu verhindern. Dabei ist der wohlschmeckende Honig für den Menschen nur ein angenehmes Nebenprodukt.
Das sagte sich auch Holger Redelin, der in Sülfeld mehrere Bienenvölker betreut und es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Bevölkerung auf die Wichtigkeit der Biene aufmerksam zu machen. Sehr schnell fand er Unterstützung im Imkerverein Bargfeld-Stegen und Umgebung sowie beim Landesimkerverein Schleswig-Holstein.
Nach Erstellung des Konzeptes sowie Bereitstellung der Fördermittel errichteten einige Interessierte vor wenigen Tagen den Bienenlehrpfad in Sülfeld. Entlang der ehemaligen Bahntrasse der EBOE, dem Radwanderweg von Henstedt-Ulzburg nach Bad Oldesloe, sowie in der frei zugänglichen öffentlichen Parkanlage, dem Wischhof in der Ortsmitte, vermitteln jetzt 24 informative Schautafeln alles Wissenswerte über die existenzielle Notwendigkeit der Bienen in unserem Lebenskreis, in Natur und Umwelt, in der Landschaft und machen zudem Werbung für den gesunden Honig, den örtliche Imker vielfach frisch geschleudert in reichhaltiger Auswahl anbieten.
Die Gemeinde unterstützt das Projekt zudem durch die Anlegung von bienenfreundlichen Blühflächen verteilt im Gemeindegebiet.

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